Ansätze für Zero-Trust-Zugriff und Echtzeitkommunikation neu gedachtSicherer Zugriff auf Anwendungen und zielgerichtete Kommunikation

9. Oktober 2026

Wie lassen sich interne Anwendungen sicher für Mitarbeitende, Dienstleister und Partner bereitstellen, ohne einen umfassenden Netzwerkzugang zu schaffen? Und wie erreichen sicherheits- oder betriebsrelevante Informationen die tatsächlich betroffenen Anwender, wenn klassische Kommunikationskanäle zu langsam sind? Antworten auf diese Fragestellungen versprechen die Lösungen Bestzero für Zero Trust Application Access sowie Bestinformed für die proaktive Echtzeitkommunikation.

Beim Remote Access verfolgt Bestzero einen anwendungsbezogenen Ansatz. Anstatt eine vollständige Verbindung zum Unternehmensnetzwerk herzustellen, werden ausschließlich die Anwendungen bereitgestellt, für die ein Benutzer autorisiert ist. Die Lösung basiert auf dem Prinzip des „Zero Trust Application Access”.

Dabei kommen ausschließlich ausgehende Verbindungen zum Einsatz. Für die Bereitstellung der Anwendungen müssen eingehende Firewall-Ports nicht geöffnet werden, wodurch die interne Infrastruktur gegenüber dem Internet verborgen bleibt. Zugriffsrechte lassen sich gleichzeitig granular nach Benutzern und Gruppen steuern und zeitlich begrenzen. Die LDAP-Integration und die Multi-Faktor-Authentifizierung unterstützen zusätzlich die Identitäts- und Berechtigungsverwaltung.

Dieser Ansatz ist insbesondere für Szenarien relevant, in denen verschiedene Benutzergruppen auf interne Ressourcen zugreifen müssen, beispielsweise aus dem Homeoffice, von mobilen Arbeitsplätzen oder als externe Dienstleister und Partner. Unterstützt werden HTTP/HTTPS, TCP/UDP und RDP. On-Premises- und Cloud-Ressourcen können in einer gemeinsamen Softwarearchitektur integriert werden. Die horizontale und vertikale Skalierbarkeit ermöglicht den flexiblen Ausbau der Infrastruktur auch für Umgebungen mit mehr als 100.000 Benutzern.

Kommunikation als Sicherheitsfaktor

Mit Bestinformed wird ein anderer Bereich der IT-Sicherheit adressiert: die Kommunikation mit Anwendern bei Störungen, Sicherheitsereignissen oder anderen zeitkritischen Situationen. Denn selbst wenn technische Schutzmaßnahmen greifen, bleibt die Frage, wie schnell relevante Informationen die betroffenen Personen erreichen.

Die Lösung übermittelt Meldungen aktiv und zielgerichtet an Endgeräte. Möglich sind unter anderem Pop-ups, Infoticker, Statusinformationen, Vollbildmeldungen oder stille Benachrichtigungen. Mithilfe der dynamischen Adressierung können Nachrichten auf definierte Benutzergruppen bzw. tatsächlich betroffene Anwender begrenzt werden.

Damit lässt sich im Falle einer IT-Großstörung beispielsweise unmittelbar kommunizieren, dass ein Problem bekannt ist und bereits bearbeitet wird. Die Anwender müssen nicht erst E-Mail, Intranet oder ein Ticketsystem aufrufen. Neben dem IT-Service-Management eignet sich dieser Ansatz daher auch für das Business Continuity Management und die Krisenkommunikation. Dank horizontaler und vertikaler Skalierbarkeit lassen sich mehrere Millionen Benutzer problemlos realisieren. (rhh)

Cordaware GmbH Informationslogistik

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