Verknüpfung von Identitäts- und Datensicherheit:Verbessert den Schutz von Daten

16. Oktober 2026

Die Integration der KI-nativen Data Discovery und Datenklassifizierung von Forcepoint in BeyondTrusts Identity Security Insights soll den Schutz von Informationen verbessern: Sobald BeyondTrust anhand von Verhaltensmustern, Berechtigungen oder kompromittierten Zugriffsdaten ein Risiko bei menschlichen, maschinellen oder KI-Identitäten erkennt, identifiziert Forcepoint die sensiblen Daten, auf die diese Identitäten zugreifen können, und zeigt auf, wo die größten Risiken einer Offenlegung von Daten bestehen. Unternehmen können anschließend die Sicherheitsfunktionen von Forcepoint nutzen, um den Zugriff der betroffenen Identitäten auf die jeweiligen Datenbestände zu sperren, ohne die Zugriffsrechte und Arbeitsabläufe anderer Nutzer zu beeinträchtigen.

Derzeit erhalten Sicherheitsteams häufig Warnmeldungen zu Identitäten in einer Konsole und müssen dann eine weitere öffnen, um das vorhandene Risiko vollständig einschätzen zu können. Hinter auffälligen Identitäten können sich vergessene Test-Logins verbergen oder Accounts mit Zugriff auf die Kundendatenbank.

Um solche Fälle zu unterscheiden, müssen die Teams beide Systeme manuell überprüfen, und das bei jeder einzelnen Warnmeldung. Mit jeder Minute, die solche Prüfungen dauern, können überprivilegierte Identitäten oder KI-Agenten weitere Aktionen ausführen.

Warnungen direkt in Maßnahmen für KI-Datensicherheit umsetzen

In der ersten Stufe werden die Identitäten mit hohem Risiko anhand ihres Verhaltens, ihrer Berechtigungen, kompromittierten Zugangsdaten und den Zusammenhängen zwischen diesen Faktoren identifiziert. Das Data Security Posture Management (DSPM) ordnet den Identitäten die vertraulichen Informationen zu, auf die sie zugreifen können, und stellt Mechanismen bereit, um die Zugriffe einzuschränken. Unternehmen erhalten auf diese Weise zu jedem Identitätsrisiko den Datenkontext und die Möglichkeit, gezielt zu reagieren.

Typische Risiken im Zusammenhang mit Identitäten sind:

  • Kompromittierte Identitäten: Wie gefährlich eine gestohlene Identität ist, hängt davon ab, welche Berechtigungen sie besitzt und auf welche Daten sie zugreifen kann. Sobald BeyondTrust eine kompromittierte Identität oder Berechtigung erkennt, zeigt der True Privilege Graph das tatsächliche Schadenspotenzial: jeden Pfad, über den die Identität zugreifen kann, und nicht nur die Berechtigungen auf dem Papier. Forcepoint liefert anschließend eine Übersicht, welche sensiblen Datensätze am Ende dieser Pfade liegen – von personenbezogenen Daten bis hin zu Finanzunterlagen und Geschäftsgeheimnissen – und erlaubt es Sicherheitsteams, den Zugriff mit den jeweiligen Anmeldedaten zu sperren.
  • Service-Accounts und KI-Agenten mit zu weit reichenden Berechtigungen: Einer Untersuchung von Entro Security zufolge kommen auf jeden menschlichen Nutzer inzwischen bis zu 144 maschinelle und KI-Identitäten, und viele davon sind mit Berechtigungen ausgestattet, die seit der initialen Zuweisung nicht mehr überprüft wurden. Erkennt BeyondTrust riskantes Verhalten oder übermäßige Berechtigungen bei Service-Accounts und KI-Agenten, können Sicherheitsteams die Berechtigungen für den Zugriff auf gefährdete sensible Daten in einem einzigen Schritt entziehen – seine übrigen Aufgaben kann der Account beziehungsweise Agent weiterhin durchführen.
  • Zu viele Warnmeldungen mit zu wenig Kontext: Statt Informationen aus zwei Konsolen miteinander abzugleichen, können Sicherheitsteams alle Risiken über ein einziges Forcepoint-Dashboard bewerten. Dieses listet Identitäten mit hohem Risiko, eingestuft nach dem Wert der Daten, auf die sie zugreifen können, auf und zeigt an, warum eine Identität als risikobehaftet eingestuft wurde. Durch die direkte Verknüpfung von Identitäts- und Berechtigungsrisiken mit sensiblen Daten können Teams Vorfälle und Gefahren schneller untersuchen, sich auf kritische Schwachstellen fokussieren und Zugriffe gezielt einschränken oder sperren.

Da KI-Agenten inzwischen wichtige Aufgaben im Unternehmen übernehmen, ist es keine Option mehr, autonome Tools einfach zu blockieren oder Sicherheitsmaßnahmen auf Verdacht zu treffen.

Bakshi Kohli ist Chief Technology Officer bei Forcepoint.

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