Industrial-AI-Agenten unterstützen das Prozessmanagement in der FertigungEigene Agenten für vernetztes Arbeiten entwerfen, entwickeln und einsetzen

2. November 2026

Beim „Poka AI Studio“ handelt es sich um einen No-Code-Agent-Builder, der speziell für die Steuerung menschlicher Arbeitsabläufe in der Fertigung entwickelt wurde. Das Tool ermöglicht es jedem Bediener-Team in der Industrie, innerhalb weniger Wochen eigene, kontrollierte KI-Agenten zu entwickeln, um „Connected Work“ direkt in die Fertigung zu integrieren. Über den neuen Poka MCP-Server können zudem Poka-Inhaltsdaten für die KI-Assistenten von Unternehmen bereitgestellt werden.

Poka KI Studio und der MCP-Server (Model Context Protocol) wurden im Rahmen des „Early Access“-Programms von Poka getestet und validiert. In Poka AI Studio gibt es zahlreiche Anwendungsfälle für Agenten. Ein Beispiel ist der „Scheduled Agent“, der offene Probleme prüft, markiert und an die zuständigen Personen weiterleitet.

Ein weiterer Agent erkennt abweichende Werte in Formularen und wandelt sie in umsetzbare Erkenntnisse um. Der MCP-Server für die Fertigung lässt sich mit Copilot, ChatGPT, Claude oder proprietären Modellen verbinden.

In der Zukunft sollte ein jeder Mitarbeiter durch KI sein volles Potenzial entfalten können. AI Studio legt die Möglichkeiten der KI-Entwicklung direkt in die Hände von Werksleitern, Verantwortlichen für kontinuierliche Verbesserungen und Betriebsteams, ohne dass Datenwissenschaftler oder kostspielige Beratungsprojekte erforderlich sind.

Jeder Agent basiert auf Standard Operating Procedures aus der Praxis und unterliegt festgelegten Vorgaben. Dadurch erhalten die Bediener direkt umsetzbare Antworten und die Compliance-Verantwortlichen können beruhigt sein.

Die No-Code-Umgebung von Poka AI Studio ermöglicht es Betriebsteams, eigene Agenten zu erstellen – entweder komplett neu oder auf Basis vorgefertigter Vorlagen. Die meisten Kunden erstellen ihren ersten maßgeschneiderten Agenten-Prototyp innerhalb weniger Tage und bauen dann darauf auf.

Das Model Context Protocol (MCP) verbindet neue KI-Agenten mit den bereits eingesetzten Assistenten eines Unternehmens. Es leistet für die KI-Stacks von Unternehmen das Gleiche wie AI Studio für die Fertigung, indem es die Daten und Workflows von Poka jedem Assistenten im Unternehmen – wie Copilot, ChatGPT, Claude oder firmeneigenen Modellen – zugänglich macht.

Wenn ein Werksleiter den KI-Assistenten seines Unternehmens fragt: „Welche Produktionslinien haben diese Woche ihr Umrüstungsziel verfehlt und warum?“, erhält er eine Echtzeitantwort, die direkt aus Poka abgerufen wird. Dabei sind bei jedem Abruf Authentifizierung, Berechtigungsprüfung und Governance gewährleistet.

Hersteller, die noch keine eigenen Agenten entwickeln, können vorgefertigte Poka-KI-Agenten einsetzen. Diese Agenten arbeiten mit Bedienern, Vorarbeitern, Qualitätsingenieuren und dem Poka-KI-Assistenten zusammen, um Kontextinformationen zu erfassen, mehrstufige Prozesse zu durchlaufen und konkrete Maßnahmen in den Bereichen Fehlerbehebung, Qualität und kontinuierliche Verbesserung zu ergreifen. (rhh)

Poka

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