„Corona“ hat die Arbeitswelt auf den Kopf gestellt:Hybrid Office ersetzt pandemiebedingtes Home Office

14. Juli 2021

Der feste Arbeitsplatz mit Tischtelefon wird aussterben – das „Office von überall aus“ ist die Zukunft. Diese Lehren ziehen Unternehmen aus den bisherigen Monaten der Corona-Pandemie.

Über ein Jahr Corona-Pandemie hat die Arbeitswelt gründlich auf den Kopf gestellt – und so soll es auch bleiben, wenn es nach den Arbeitnehmern geht. „Ein fester Arbeitsplatz mit Ablagekörben, Tischtelefon und Topfpflanze hat ausgedient. Die Zukunft wie die Gegenwart gehören einem mobilen Arbeitsplatz aus der Cloud, der an jedem Ort und nahezu jedem Endgerät die wichtigen Bürofunktionen Telefonie, Collaboration sowie Office-Anwendungen bereitstellt“, erklärt Jens Weller, Geschäftsführer von Toplink.

Das Unternehmen betreibt eines der größten digitalen Telefonnetze weltweit und ergänzt es mit allen anderen Funktionen, die ein modernes „Office von überall aus“ braucht. So ermöglicht Toplink auch Telefonie über Microsoft Teams sowie die volle Integration von Microsoft 365. Eine Statista-Studie im Auftrag des webbasierten Instant Messenger Dienstes „Slack“ zeigt, dass mehr als die Hälfte (55 Prozent) der 1.000 befragten Arbeitnehmer auch in Zukunft tageweise von zu Hause aus arbeiten wollen. Jeder Siebte würde es sogar vorziehen, gar nicht mehr ins Büro zu müssen.

Industrie folgt den Wünschen

Entgegen den Befürchtungen, das Home Office könnte für Arbeitnehmer zur Last werden, schätzen die Befragten die bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Zeitgewinn und melden sogar gesteigerte Arbeitszufriedenheit. Große Konzerne wie die Deutsche Bank oder BMW haben bereits angekündigt, in Zukunft ein hybrides Modell anzubieten.

„Die Digitalisierung des Arbeitsplatzes bietet Vorteile für alle: Arbeitgeber sparen sich Büroflächen, Arbeitnehmer Zeit im Stau, und dank moderner Digitalisierungstechnologien ist die Umsetzung „out of the box“ für eine hybride Arbeitswelt möglich“, sagt Jens Weller. Sein Unternehmen hat in den Monaten der Pandemie mehrere tausend Teilnehmer in das digitale Telefonnetz aufgeschaltet, MS Teams in die Telefonie zahlreicher Kunden integriert und Cloud-Lizenzen für Microsoft 365 bei Kunden in eine produktive Hybridlösung für den mobilen Arbeitsplatz umgewandelt.

Teams-Collaboration

Manchen Mitarbeitern fehlt allerdings der persönliche Kontakt mit den Kollegen – angefangen vom gemeinsamen Mittagessen in der Kantine bis zum kurzen Gespräch auf dem Flur. Auch hier bietet sich Teams von Microsoft an – die integrierte Chat-Funktion bringt Kollegen elektronisch zusammen. Und Home bzw. Hybrid Office ist so sehr gewünscht, dass Mitarbeiter bei einem Verbot oder Büropflicht tatsächlich an einen Jobwechsel denken.

Das ergab eine Umfrage von EY unter mehr als 1.000 Angestellten: 54 Prozent der Befragten würden in Erwägung ziehen, ihren Job zu kündigen, sofern die Flexibilität in Bezug auf Arbeitsort und -zeit nicht geboten werde. „Die Arbeitswelt wird nie wieder so werden wie vorher – auch das Employer Branding muss sich dem anpassen. Die Möglichkeit, an jedem Ort arbeiten zu können und das Büro nur als Wahlmöglichkeit zu haben, ist entscheidender als Gratis-Obst oder ein Kickertisch im Firmengebäude“, sagt Jens Weller von Toplink.

Moderne Hersteller bieten mittlerweile einen kompletten digitalen Arbeitsplatz aus der Cloud. Zum Beispiel betreibt Toplink eines der größten Cloud-Telefonsysteme in Deutschland und bringt IP-Telefonie auf eine Vielzahl von Endgeräten – vom Laptop bis zum Smartphone. Hinzu kommen alle wesentlichen Office-Anwendungen von Microsoft 365 und die umfassende Integration von Microsoft Teams.

Das digitale Cloud-Büro mit Telekommunikation, Collaboration und Office-Tools ist in mehr als 60 Ländern nutzbar und ermöglicht auch grenzübergreifende Zusammenarbeit und sichere Erreichbarkeit über das Toplink-eigene SIP-Trunk-Netz. Sämtliche Dienste werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben und unterliegen den deutschen Datenschutzbestimmungen. Toplink schützt zudem die Kundenanschlüsse vor Gebührenmissbrauch. (rhh)

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