IIoT-Geräte und Industrie-4.0-Initiativen machen Fertigungsbranche anfälliger

8. August 2018

Mehrere Besonderheiten bei Angriffen auf die IT in der Fertigungsindustrie hat Security-Spezialist Vectra feststellen können. So werden in dieser Branche besonders häufig die Netzwerke von Unternehmen ausgespäht, und Eindringlinge verbreiten sich besonders gern quer durch die Netzwerke der betroffenen Unternehmen. Dies ist auf die schnell voranschreitende Konvergenz von Informationstechnologie in den Unternehmen (Information Technology) und deren Netzwerke für die Betriebstechnik (Operations Technology) zurückzuführen.

Als eines der wichtigsten Ergebnisse des 2018 Spotlight Report on Manufacturing stellt Vectra fest, dass Angreifer, die die Sicherheitsmaßnahmen am Perimeter umgehen, leicht das Netzwerk ausspionieren, sich ausbreiten und Daten stehlen können – ohne durch unzureichende interne Zugangskontrollen behindert zu werden.

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Die Fertigungsindustrie war bislang nicht so sehr im Visier der Cyber-Angreifer, während Angriffe gegen den Einzelhandel, Finanzdienstleister und das Gesundheitswesen immer wieder für Schlagzeilen sorgten. Der Diebstahl geistigen Eigentums und die Unterbrechung des Geschäftsbetriebs sind die Hauptmotive der Angreifer.

„Jüngste Berichte über nationalstaatlich initiierte Cyber-Angriffe gegen Steuerungssysteme von Versorgungsunternehmen in den USA zeigen: Cyber-Kriminelle versuchen derzeit heimlich eine Bestandsaufnahme kritischer industrieller Vermögenswerte und geistigen Eigentums vorzunehmen, um den Geschäftsbetrieb in der Produktion zu stören“, erklärte Vikrant Gandhi, Industry Director bei der Analystenfirma Frost and Sullivan. (rhh)

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