Umsetzung von Industrie 4.0-Strategien in der Fertigung beschleunigen Messbarer Reifegrad von Industrie 4.0-Lösungen

21. April 2017

Wer Strategien zur Industrie 4.0 vorantreiben will, der sollte Fertigungsunternehmen dabei unterstützen, die Vorteile der Konvergenz von realer und digitaler Welt besser zu erschließen und ihre operativen Systeme entsprechend zu transformieren. Zu Initiativen, die PTC dazu gestartet hat, zählen die Partnerschaft mit McKinsey & Company, strategische Forschung zu Industrie 4.0 in Zusammenarbeit mit acatech, der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften, sowie die Einführung eines Software-Pakets mit Anwendungen für den vernetzten Betrieb, die auf der branchenführenden IoT-Plattform ThingWorx basieren.

Initiativen starten

PTC arbeitet mit Hunderten Fertigungsunternehmen weltweit zusammen, darunter Firmen wie Airbus, Embraer, GE, Hirotec und Solar Turbines. Dabei unterstützt sie diese Unternehmen beim Ausbau ihrer Industrie 4.0-Strategien. Im Rahmen des digitalen Wandels können Anwenderunternehmen dank der Initiativen von PTC ihre Prozesse schneller umstellen und  Erfolge erzielen. Zu den Initiativen gehören:

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•    Die Partnerschaft von PTC und McKinsey & Company, um ein globales Netzwerk an Industrie 4.0 Digital Capability Centern (DCC) aufzubauen. Diese DCCs basieren auf der Lösungstechnologie von PTC und sollen Unternehmen in jeder Phase des digitalen Wandels unterstützen. Reale Produktionsumgebungen, digitale Praxisbeispiele für die Demonstration von Industrie 4.0-Technologie und praxisnahe Workshops fördern die Qualifizierung und das Bewusstsein zum Thema Industrie 4.0 in Unternehmen. Das erste DCC öffnete seine Türen für Interessenten am 30. März in Aachen, weitere Eröffnungen sind in Singapur, Peking, Chicago und Venedig geplant. Neben McKinsey & Company gehören führende Fertigungsunternehmen wie GE, Hewlett Packard Enterprises (HPE), National Instruments sowie OSIsoft zu den strategischen Partnern von PTC.
•    Die Mitgliedschaft von PTC im acatech-Konsortium, der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften, in deren Rahmen das Industrie-4.0-Reifemodell entwickelt wurde. Anhand dieses Reifemodells können Unternehmen ihre aktuellen Fähigkeiten im Bereich Industrie 4.0 ermitteln und eine strukturierte digitale Roadmap entwickeln, die die notwendigen Schritte und Funktionalitäten umfasst, um das Potenzial von Industrie 4.0 auszuschöpfen. Das Modell ermöglicht darüber hinaus eine multidimensionale und holistische Bewertung für Produktion und Logistik, Forschung und Entwicklung, Service sowie Vertrieb und Marketing. Die „IoT Transformation Advisory Practice” von PTC hat zur Entwicklung des Reifemodells beigetragen und bietet Workshops sowie Services für sich in diesem Prozess befindliche Unternehmen. Die umfassenden Forschungsergebnisse können ab Mai unter ptc.com heruntergeladen werden.
•    Neuartige vernetzte Applikationen für die Industrie 4.0, die PTC in den kommenden Monaten vorstellen wird. Die neuen Applikationen, die auf der ThingWorx-Plattform aufsetzen, erlauben es Herstellern, das Potenzial von Industrie 4.0 schneller auszuschöpfen. Digitale Daten aus den unternehmensweiten IT-Systemen werden dabei mit den operativen und physikalischen Daten von Maschinen und Sensoren vereinheitlicht und in einen Zusammenhang gesetzt.

Intelligenter Betrieb

Oftmals als die vierte industrielle Revolution bezeichnet, beschreibt Industrie 4.0 den Wandel in der Fertigung durch intelligente, vernetzte Produkte sowie einen intelligenten, vernetzten Betrieb. Industrie 4.0 macht sich die wichtigsten Innovationen der digitalen Technologien zunutze wie Edge– und Big Data-Analyse, modernste Netzwerktechnik, Kommunikation und Sicherheit, Robotik, künstliche Intelligenz, additive Fertigung, erweiterte Realität, Mobilität, Rapid Application Development sowie das Internet der Dinge. Miteinander kombiniert, verschmelzen diese Technologien die realen und digitalen Welten und geben Herstellern fundierte Einblicke in ihren Betrieb anhand von Echtzeit-Daten. Das erhöht die Effizienz und Flexibilität, senkt die Kosten und verbessert die Produktqualität.

Das als Industrie 4.0 bekannte Konzept ist inzwischen ein weltweiter Ansatz und dient als Blaupause für „Made in China 2025“ und hat die Initiativen für eine intelligente Fertigung in den USA massiv beeinflusst. Auch wenn es mehrheitlich mit der Fertigungsbranche in Verbindung gebracht wird, haben bereits verwandte Marktsegmente wie die Versorgungsbranche, Smart Cities, Öl und Gas oder das Gesundheitswesen damit begonnen, Prinzipien und Technologien aus Industrie 4.0 zu berücksichtigen.

„PTC hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Fertigungsbranche zu unterstützen, die Versprechen von Industrie 4.0 und intelligenter Fertigung einzulösen. Daher haben wir signifikant in diesem Bereich investiert“, sagt Kathleen Mitford, Executive Vice President, Segments bei PTC. „Mit den Applikationen für den vernetzten Betrieb in Verbindung mit dem acatech-Reifemodell und unseren strategischen Partnerschaften können wir unsere Kunden noch besser unterstützen, damit sie schneller Nutzen aus ihren Industrie 4.0-Initiativen ziehen.“

Maturity Index

„LNS Research hat schon lange dafür plädiert, dass für die Umsetzung von Industrie 4.0-Fertigungsapplikationen der nächsten Generation erforderlich sind, die flexibel und modular aufgebaut sowie auf den führenden IoT-Plattformen verfügbar sind. Seit der Veröffentlichung von ThingWorx hat sich PTC als der führende Anbieter auf dem Gebiet etabliert, der diese Vision teilt und langjährige Erfahrung mitbringt“, sagt Mathew Littlefield, Gründer und Präsident von LNS Research. „Mit diesen neuen Initiativen wird das Unternehmen seine Position weiter ausbauen und die Marktdurchdringung von Industrie 4.0 weiter beschleunigen.“

Der acatech Industrie 4.0 Maturity Index wird am 25. April 2017, 13.00 bis 13.45 Uhr im Convention Center, Saal Frankfurt auf der Hannover Messe der Presse vorgestellt. Im Anschluss diskutiert ein Experten-Panel aus Forschung, dem Anwender- sowie Lösungsanbieterbereich ab 14.00 Uhr in drei Sessions aktuelle Fragen rund um Industrie 4.0 und erklärt, wie Unternehmen mit dem Reifegradmodell die digitale Transformation meistern können. Zu den Inhalten der Session gehört die Vorstellung des acatech Industrie 4.0 Maturity Index, die Anwendung bei produzierenden Unternehmen sowie die Umsetzung der digitalen Transformation. (rhh)

Auf der Digital Capability Center Aachen Webseite sind weitere Informationen zu finden

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