Für Entwickler von IoT-Anwendungen und Anbieter vernetzter und smarter Produkte:Schneller ins Internet der Dinge einsteigen

26. Juni 2020

Der kompakte Low Cost Tracker benötigt zur Datenübertragung vor allem eins: eine zuverlässige Mobilfunkverbindung mit bester Verfügbarkeit. Nur so kann der zum Beispiel in Euro-Paletten eingebaute 250 Gramm leichte Tracker deren Position bestimmen sowie Bewegung oder Temperaturverlauf senden. Das Gerät meldet sich dabei selbständig bei Abweichungen durch Erschütterungen oder Temperaturschwankungen. Es gibt seine aktuellen Daten automatisch an eine Cloud-Plattform weiter. Der Low Cost Tracker wurde vom Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML gemeinsam mit der Telekom entwickelt.

Ob smarte Überwachung von Lieferketten, vorausschauende Wartung, die Überprüfung von Messwerten in Echtzeit oder die intelligente Steuerung von Fahrtrouten: Bereits 84 Prozent der deutschen Betriebe nutzen laut Studie „Das Internet der Dinge im deutschen Mittelstand 2019“ mindestens eine IoT-Anwendung. Dabei hat das IoT in den Unternehmen viele Gesichter. Den Schwerpunkt der jetzigen und künftigen IoT-Projekte bilden laut der Studie „Internet of Things 2019/2020“ der IDG Research Services Qualitätssicherung, Industrie 4.0 und Smart Connected Products.

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Weitere wichtige Anwendungsgebiete sind Logistik, Gebäudemanagement und mit Predictive Maintenance eine konkrete Lösung aus dem Bereich Industrie 4.0. Fragt sich nur, welche Netzwerktechnologie die jeweiligen Anforderungen am besten abdeckt. Die Antwort hängt von der Anwendung, den Sicherheitsanforderungen, der Übertragungsgeschwindigkeit und dem Standort der vernetzten Komponenten ab.

So wird die Wahl der Konnektivität zu einem nicht zu unterschätzenden Erfolgsfaktor. Dabei reicht die Spanne der Konnektivitätsangebote von Bluetooth über WLAN und das LTE-Netz bis zu NarrowBand IoT (NB-IoT). NB-IoT ermöglicht zwar nur die Übertragung kleiner Datenpakete, punktet dafür aber mit hoher Reichweite, tiefer Gebäudedurchdringung, geringem Stromverbrauch und hoher Netzabdeckung. Mit dem künftigen 5G-Mobilfunk werden die für IoT bestimmten Machine-Type-Communication-Netzwerke wie NB-IoT zunehmend verfügbar.

Neues Netz für neue Geschäftsideen

Die neueste Vernetzungsvariante für IoT-Anbindungen ist LTE-M (Long Term Evolution for Machines). Sie ist wie NB-IoT speziell für IoT-Lösungen entwickelt und soll die Lücke zwischen NB-IoT und LTE-Technik füllen. Damit ist LTE-M prädestiniert für mobile IoT-Anwendungen wie Smart-City-Dienste, Güternachverfolgung (Tracking), Wearables oder E-Health-Lösungen. Im Vergleich zu NB-IoT bietet LTE-M höhere Datenraten bis zu 1 MBit/s und geringere Latenzzeiten.

Künftig wird LTE-M auch Sprache (Voice over LTE; VoLTE) unterstützen. Dies ist nützlich, um beispielsweise intelligente Uhren oder Notrufe in Aufzügen oder Autos zu verbinden. Die Netzabdeckung im Innenbereich ist deutlich besser als bei GSM, die Akkulaufzeit fast so gut wie die von NB-IoT. Die Technologie basiert ebenfalls auf dem LTE-Standard und wird wie NB-IoT Bestandteil des künftigen Mobilfunks 5G sein.

Breit gefächerte IoT-Anwendungen

Wer sicher sein will, dass Konnektivität und IoT-Anwendung zueinander passen, kann auf All-in-one-Lösungen wie Business Smart Connect von der Telekom zurückgreifen. Dabei können Unternehmen die passenden Datentarife und das richtige Netz für ihr IoT-Projekt wählen. Dazu gibt es für mittlerweile jede Anwendung den passenden Tarif. Ob sensordatenbasierte Überwachung von Gebäuden, zentrale Steuerung interner Prozesse, Fernüberwachung und -wartung von Geräten, Maschinen und Anlagen oder die Ortung und Rückverfolgung von Waren und Gütern.

Mit Business Smart Connect bietet die Telekom mit vorkonfigurierten SIM-Karten im Prepaid-Modus Tarife an, die speziell auf die Anforderungen der jeweiligen IoT-Projekte zugeschnitten sind. Die Karten lassen sich dabei einfach in das zu vernetzende Geräte einbauen. IoT-Lösungsanbieter können das passende Angebot ganz einfach über den Webshop des Anbieters buchen. Da bei der Tarifauswahl volle Kostenkontrolle und -transparenz eine große Rolle spielen, stellt Business Smart Connect passende All-inclusive-Tarife für jedes IoT-Projekt bereit – egal ob smartes Abfall-Management, Güter-, Qualitäts- oder Fahrzeug-Tracking, im Smart Home oder in Wearables.

Große Tarifauswahl

Die Palette reicht von 6 bis 30 MByte, was zum Beispiel beim Betrieb von vernetzten Rauchmeldern benötigt wird, bis hin zu 300 bis 3.000 MByte für die Anbindung von Fahrzeugen oder Maschinen. Zusätzliches Datenvolumen lässt sich online nachbestellen. Zum Paket Business Smart Connect gehören voraktivierte SIM-Karten und ein Serviceportal, um die Karten zu verwalten. Vernetzte Maschinen oder Fahrzeuge lassen sich über die IoT-Plattform Cloud of Things verwalten. Im LTE-Netz lässt sich Business Smart Connect zudem europaweit nutzen. Kunden können Multiformat-Karten wählen oder Karten, die fest im Gerät verbaut werden.

Wer Business Smart Connect nutzt, zahlt je nach Datenvolumen und Nutzungszeitraum einen Festpreis. Das Angebot reicht von 36 Monaten (M2M-Connect) bis zu 60 Monaten (LPWA-Connect). Jeweils drei Tarife in den Größen S bis L lassen sich in den entsprechenden Netzen auswählen. (rhh)

Telekom Deutschland GmbH

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