Prioritätensetzung bei der Digitalisierung von Prozessen im HomeofficeOptimierungspotenziale werden offengelegt

17. Dezember 2020

Wie weit wurden die Geschäftsprozesse aufgrund der Pandemie und der daraus resultierenden Homeoffice-Situation digitalisiert, an welchen Stellen wurden Lücken deutlich, wo lagen die Prioritäten und welche Ergebnisse wurden mit der Implementierung von Softwarelösungen erzielt? Diesen Fragen ging die Studie zum Thema „Digitalisierung von Prozessen im Homeoffice in Deutschland“ nach.

Die Mehrheit der Befragten haben Softwarelösungen implementiert, um das Geschäft im Homeoffice aufrecht zu erhalten. Im Auftrag von Conga befragte die internationale Data and Analytics Group YouGov dazu 1.004 deutsche ArbeitnehmerInnen aus dem mittleren Management in mittelständischen und Großunternehmen zur Digitalisierung in der Firma. Zudem ergab die Umfrage folgende Ergebnisse:

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  • Digitalisierung im Homeoffice: Priorisierung von Prozessen basieren nicht auf der Einstufung der Herausforderungen: Das Einholen von Unterschriften wird im Homeoffice von der Mehrheit als schwierig empfunden (58%). Priorisiert wurde dieser Prozess bei der Digitalisierung jedoch nur laut 16% der Befragten. Zur Aufrechterhaltung des Geschäfts wurde mehrheitlich auf die Abstimmung zwischen Kollegen Wert gelegt (37%).
  • Großunternehmen sind mittelständischen Unternehmen einen Schritt voraus: Die Mehrheit der Befragten mittelständischer Unternehmen haben bereits Software zur Digitalisierung von Prozessen implementiert, die erste Erfolge erzielt (34%). Befragte aus Großunternehmen denken nach einer ersten Implementierung bereits über den Ausbau ihrer Digitalisierungsstrategie nach. Unternehmen, die bereits Prozesse digitalisierten, stellten folgende drei Haupteffekte fest: Reduzierte Papierberge (63%), Zeiteinsparung (51%) und Produktivitätssteigerung im Homeoffice (40%).
  • Sowohl Mitarbeiter mittelständischer (45%) als auch großer Unternehmen (47%) sehen noch am meisten Optimierungspotenzial in der Schulung der Mitarbeiter. Für Befragte mittelständischer Unternehmen ist der Datenaustausch und -analyse gleichermaßen ausbaufähig (45%) – Bei Mitarbeitern aus Großunternehmen teilen sich Datenaustausch und -analyse sowie die Integration mehrerer Insellösungen Platz 2 (41%).

Die Studie zeigt deutlich, dass die Digitalisierung mit entsprechendem Druck schnell umgesetzt werden kann: Bei knapp 80% der Befragten sind interne wie kundenbezogene Prozesse teilweise papiergebunden, teilweise digitalisiert. Komplett digitalisiert sind bei 16% der Befragten die internen Prozesse, bei lediglich 11% der Befragten die kundenbezogenen Prozesse.

Dieser Status Quo und bestehende Bedenken sowie offensichtliches Optimierungspotenzial belegen, dass die Digitalisierung und digitale Transformation ein Projekt für die nächsten Jahrzehnte darstellen. (rhh)

Hier geht es zur vollständigen Studie

 

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