93 Prozent der Unternehmen kämpfen mit Datenschutzproblemen

24. Januar 2017

Forrester Consulting hat im Auftrag von Varonis Systems eine Studie zum Thema „The Data Security Money Pit: Expense In Depth Hinders Maturity“ durchgeführt. Untersucht wurde insbesondere, wann Datenschutz zur Kostenfalle wird. Den Ergebnissen zufolge „konzentrieren sich Organisationen mehr auf die Bedrohungen selbst als auf ihre Daten und verfügen nicht über ausreichende Methoden sensible Daten zu verstehen und zu überwachen.“

Ein derart fragmentierter Ansatz erhöht das Risiko von Schwachstellen und stellt Unternehmen vor enorme Herausforderungen. 96 % der Befragten gehen deshalb davon aus, dass sie von einer Komplettlösung profitieren würden und zwar in verschiedener Hinsicht. Sie wären besser in der Lage Angriffe zu verhindern beziehungsweise angemessen darauf zu reagieren, Daten wären weniger exponiert und Unternehmen sähen sich in der Lage Komplexität und Kosten gleichermaßen zu reduzieren.
Die Studie führt weitere Bereiche an, in denen Organisationen sich beim Datenschutz schwer tun:

Anzeige
cs espresso series

•    62 Prozent der Befragten wissen nicht, wo sich ihre sensibelsten unstrukturierten Daten befinden.
•    66 Prozent klassifizieren diese Daten nicht ordnungsgemäß.
•    59 Prozent wenden bei der Erteilung von Zugriffsberechtigungen nicht das Prinzip der minimalen Rechtevergabe an.
•    63 Prozent überwachen nicht wie die Daten verwendet werden und erhalten im Falle eines Missbrauchs keinerlei Warnung.

„Einzelfall-Lösungen sind zielgerichtet auf bestimmte Bedrohungen hin konzipiert“, stellt David Gibson fest. Der Vice President of Strategy and Market Development bei Varonis fügt hinzu: „Wenn man sie rein taktisch einsetzt und nicht als Bestandteil eines übergreifenden strategischen Sicherheitskonzepts, kostet das unter Umständen nicht nur viel Geld. Dieses Vorgehen führt nicht selten dazu, dass Unternehmen sich in punkto Datenschutz in falscher Sicherheit wiegen. Ransomware beispielsweise nutzt dieselben internen Defizite aus wie ein böswillig agierender Insider oder der kompromittierte Account eines Insiders.“

Hier geht es zu Varonis

Lesen Sie auch