Schlechtes Management ist für Lecks und Firmenspionage verantwortlich

19. November 2015

Der größte Schaden entsteht dabei durch die Kosten für Rechtsstreitigkeiten: 31 Prozent sehen in den Patentstreitigkeiten, Aufwendungen für Gutachten und generell langwierigen Gerichtsverfahren den größten Schaden. „Das kann ein kleines oder mittelständisches Unternehmen wirtschaftlich in die Knie zwingen“, resümiert Stephan Brack, CEO der Protected Networks GmbH, dem Entwickler der Berechtigungsmanagement-Technologie 8MAN.

In den durch Wirtschaftsspionage wegfallenden Wettbewerbsvorteilen sehen die IT-Experten zudem mehr Schadenspotential als in den Umsatzeinbußen durch Plagiate und gefälschte Produkte – nur 19 Prozent halten das für ein Risiko. 29 Prozent sehen in den fehlenden Wettbewerbsvorteilen das Schadenspotential, und weitere 30 Prozent fürchten sich vor geschädigten IT-Systemen und nachhaltig gestörten Betriebs- und Produktionsabläufen. „Entscheidend ist zudem, wie ein Angriff durch Spionage abläuft. Zunächst gehen wir von einer enormen Dunkelziffer von völlig unbemerkten Attacken aus. Offene Attacken haben häufig auch das Ziel, eine IT-Infrastruktur nachhaltig zu schädigen und damit ein Unternehmen handlungsunfähig zu machen“, warnt Stephan Brack.

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Die Herausforderungen durch das Spionage-Risiko sind groß, aber vor allem mit den richtigen Werkzeugen effektiv zu bearbeiten. Doch genau da hapert es, sagen 42 Prozent der Befragten. Die Hauptverantwortung liegt im IT-Sicherheitsmanagement, allerdings auch im generellen Unternehmensmanagement (36 Prozent). „Der Fisch stinkt vom Kopf her – so auch in diesem Fall. Entweder gehen solche Bedrohungen im Tagesgeschäft unter oder werden bewusst ignoriert. Der Aufwand zur Vorsorge steht für den ein oder anderen nicht im Verhältnis zum Risiko. Das ändert sich schlagartig, wenn etwas passiert ist – allerdings ist es dann zu spät“, sagt Stephan Brack.

Tatsächlich ist die Sensibilität der Arbeitnehmer in Unternehmen erschreckend gering: Gerade einmal 13 Prozent der Befragten sehen überhaupt eine Gefahr durch den spionierenden eigenen Mitarbeiter. „Unsere Berechtigungsmanagement-Technologie 8MAN deckt allerdings täglich in Unternehmen genau diese Schwachstelle auf – wer darf mit den Daten was machen? Je besser die Kontrolle von Zugriffen und Berechtigungen ist, desto sicherer ist man vor der Abwanderung von IP durch die eigenen Mitarbeiter“, so der IT-Experte. (rhh)

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