Clients immunisieren gegen Cyber-BedrohungenSicheres Client-Betriebssystem als oberste Priorität
2. März 2026
In Zeiten von Hyperkonvergenz, Container und KI dreht sich alles um Software. Hardware wird damit immer mehr zur „Standardware“. Dies gilt auch und vor allem für Endgeräte, die sich ihrerseits zu einem der größten Einfallstore für Cyber-Kriminelle und -Spione entwickeln. Um es zu schließen, ist ein grundsätzlich anderer Ansatz nötig, der gegen Angriffe immun macht: das gehärtete Betriebssystem IGEL OS. Das bezieht sich auch auf Umgebungen im Bereich OT (Operational Technology).
Auch wenn die Opfer von Cyber-Attacken nur ungern darüber reden, war die Gefahr nie größer: Allein 2024 waren weltweit 66 Prozent der Unternehmen betroffen und erlitten einen Schaden von durchschnittlich 1,8 Millionen Dollar. Das bei Kriminellen und Spionen beliebte Einfallstor für diese Angriffe sind Endgeräte.
Desktop-Rechner, Thin Clients und Steuerungssysteme von Maschinen und Anlagen weisen bekannte wie auch unbekannte Sicherheitslücken auf. Oftmals laufen auf diesen Endgeräten Versionen von Betriebssystemen, die aus der Wartung gefallen sind, was das Sicherheitsrisiko weiter erhöht. Diese Lücken sind es, von denen aus Angreifer in die Unternehmensnetze eindringen und sich unentdeckt zu den wertvollen Daten vorarbeiten, um Schaden anzurichten, ob durch Diebstahl, Erpressung oder Löschung.
Den Unternehmen fehlen oftmals die personellen wie auch technischen Ressourcen, die erforderlich wären, um diese Risiken effektiv einzudämmen. Hinzu kommt eine gefährlich wachsende Schatten-IT durch die unkontrollierte Nutzung von künstlicher Intelligenz am Arbeitsplatz, so dass unter Umständen schützenswerte Daten und Informationen Eingang finden in das Training großer Sprachmodelle und damit auch für Cyber-Kriminelle und -spione zugänglich werden. Diese bedienen sich dieser Informationen und nutzen die Möglichkeiten, die künstliche Intelligenz bereithält, um täuschend echt wirkende E-Mail-Nachrichten, Dokumente etc. zu erzeugen und selbst erfahrene User in die Falle zu locken, ohne dass diese eine Chance hätten, die Täuschung zu durchschauen.
Cyber-Angriffe entwickeln sich immer häufiger zum Existenzrisiko für Unternehmen. Kommt es zu einem Vorfall, sind sie oftmals gezwungen, den Zugang zu Unternehmensanwendungen von den Endgeräten aus zu sperren. Damit kommt die Geschäftstätigkeit zum Stillstand, nicht nur in der Verwaltung, sondern auch in Produktion und Logistik. Die IT wird heutzutage von Software und KI bestimmt, in der selbst die Infrastruktur zu einer Softwareschicht geworden ist und die Vernetzung Unternehmensgrenzen überschreitet.
IGEL OS macht Endgeräte immun
Unter der Bezeichnung „Preventative Security Model“ (PSM) rangiert der Ansatz, der gegen Angriffe auf Clients immun machen soll. Grundlage dafür ist das gehärteten Betriebssystems IGEL OS. Es lässt sich praktisch nicht manipulieren und vereitelt die meisten Angriffsversuche schon im Ansatz. Es lässt sich sogar auf bereits infizierten Endgeräten ausführen, um die Weiterverbreitung von Schadsoftware im Netzwerk zu unterbinden. Da zentrale Unternehmensanwendungen über die immunisierten Endgeräte weiter zugänglich sind, ist das sichere Betriebssystem in der Lage, für einen unterbrechungsfreien Geschäftsbetrieb selbst im Katastrophenfall zu sorgen.
Dazu basiert das IGEL OS auf Linux und benötigt nur wenige Ressourcen. Dadurch steigt die Lebensdauer auch älterer Geräte, während der Stromverbrauch sinkt. Gleichzeitig hilft der geringere Energiebedarf Unternehmen dabei, ihre Nachhaltigkeitsziele zu erreichen.
Der eingebaute Hypervisor erlaubt den Betrieb von Gastbetriebssystemen, die zum Beispiel in der Produktion unverzichtbar sind. IGEL OS lässt sich über eine zentrale Managementlösung auf beliebig vielen Endgeräten aus der Ferne implementieren, aktualisieren und warten. Aufgrund der hohen Stabilität von IGEL OS fallen Endgeräte zudem deutlich seltener aus.(rhh)