Sicheres Verschenken von „digitalen Ostereiern“

11. April 2017

Nun geht es also wieder um Überraschungen für die Kleineren, und während man früher Kinderaugen noch mit ein paar Süßigkeiten und Kuschelhasen zum Leuchten bringen konnte, müssen heute andere Geschütze sein: Von Spielwaren und Unterhaltungselektronik, über Computer und Zubehör bis zu Smartphones, Tablets und Wearables hat der Osterhase alles dabei. Und weil Elektronik heute erst richtig Spaß macht, wenn sie mit dem Internet agiert, werden vermutlich viele kleine internetfähige Gadgets (Internet of Things) im Nest liegen. Dass damit aber auch Gefahren für Privatsphäre und persönliche Daten verbunden sind, werden am Ostersonntag wenn all diese Geräte möglichst schnell online gebracht werden, nur wenige beachten. Bevor man jedes neue Gerät gleich ohne jegliche Bedenken online stellt, sollten ein paar Sicherheitsaspekte bedacht werden:

1. Vor dem Kauf informieren: Ist das ein sicheres Gerät? Vor der Anschaffung des Gadgets sollte man sich informieren: Wurde das Gerät bereits getestet? Fachzeitschriften geben oft einen hilfreichen Überblick. Auch Verkäufer können gute Praxis-Tipps geben. Und last but noch least: eine schnelle Google-Suche, ob das gewünschte Gerät vielleicht schon einmal gehackt wurde, ist auch nicht verkehrt.

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2. Gastnetzwerk für IoT-Geräte einrichten: Fast jeder WiFi-Router verfügt heute über die Möglichkeit, ein Gastnetzwerk einzurichten. Nutzen Sie das aus. So verhindern Sie, dass das neue IoT-Gadget Zugang zu Ihrem regulären Netzwerk bekommt.

3. Die aktuellsten Software-Versionen verwenden: Diese Vorgabe sollte generell gelten, aber beim Einbinden neuer Geräte ins Netzwerk gilt es umso mehr: Es sind die aktuellsten Softwareversionen für sämtliche Geräte zu nutzen, die mit dem Internet verbunden sind, wie PC, Laptop, TV. Und spielen Sie die Sicherheits-Patches der Hersteller ein, sobald diese verfügbar sind. Die haben meistens ihren Sinn. (rhh)

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