Sicherheitstipps für Unternehmen zum IT-Sicherheitsgesetz

31. Mai 2016

Aber auch Unternehmen, die noch nicht vom neuen IT-Sicherheitsgesetz betroffen sind, sollten ihre IT-Sicherheitsmaßnahmen überprüfen. Deshalb haben die IT-Experten von SolarWinds Tipps zusammengestellt, wie Unternehmen die wichtigsten Sicherheitsbedrohungen erkennen und sich darauf vorbereiten können:

•    Zugang zu privilegierten Accounts: Hacker attackieren häufig gezielt privilegierte Accounts, um sich Zugriff auf die wirklich wertvollen Daten im Unternehmen oder in einer Behörde zu verschaffen. Die Passwörter dazu kommen nicht selten von internen Quellen. Daher sollten Administratoren die Standardadministratorkonten überwachen, um Richtlinienverstöße und Missbrauch zu erkennen. Eine weitere Vorsichtsmaßnahme lautet,, Warnungen bei verdächtigen Aktivitäten auf privilegierter Accounts einrichten, zum Beispiel bei einer signifikanten Änderung in der Anzahl von fehlgeschlagenen Authentifizierungsversuchen oder einer Erhöhung der täglichen Logins.
•    Botnets: Angreifer kapern mit Roboter-Programmen infizierte Rechner und befehlen ihnen zum Beispiel eine bestimmte Website mit Angriffen zu überhäufen. Diese bricht unter dem Ansturm zusammen, man spricht von (Distributed)-Denial-of-Service, kurz DDoS. Für die Systemverantwortlichen leitet sich daraus ab, dass sie eine kontinuierliche Log-Überwachung aus vielfältigen Quellen etablieren, um eine eventuelle Kommunikation mit Command Control Servern zu erkennen. Des Weiteren sollten sie eine automatische Antwort einrichten(zum Beispiel Warnmeldung verschicken, IP-Blockierung, Account schließen).
•    SQL-Einschleusung: Durch eine Sicherheitslücke in SQL-Datenbanken tricksen Hacker die Zugangsanwendung zur Datenbank aus. Sie schleusen eigene Befehle ein und erlangen so Zugang zu wichtigen Daten oder sogar Benutzernamen und Passwörter für interne Systeme. Um diese ücke zu schließen, sollten Administratoren die Fehlerraten beobachten: Wenn Angreifer versuchen, in fremden SQL-Umgebungen zu navigieren, generieren sie fast immer SQL-Fehler. Sie festzustellen ist der beste Weg, um einen Angriff zu erkennen, während es geschieht. Ein weiterer Punkt bei dieser Bedrohung lautet, Web-Anwendungsprotokolle auf Vektoren, die üblicherweise bei Cross-Site-Scripting- und SQL-Injection-Angriffen gefunden werden, hin zu überwachen.
•    Spearfishing: Hierbei werden Nutzer auf eine infizierte Website geschleust oder, was die häufigste Ursache ist, holen sich durch Attachments in E-Mails einen Schädling auf den Rechner. Die Folge sind Sabotage oder Datendiebstahl. Dagegen können die Systembetreuer die Datei-Integritätsüberwachung (FIM) einrichten, um Änderungen an Dateien, Ordnern und Registry-Einstellungen zu erkennen. Eine weitere Gegenmaßnahme ist es, Nutzungsmuster privilegierter Accounts zu überwachen, da die meisten externen Verstöße den Versuch beinhalten, Anmeldedaten zu kompromittieren.

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