Cloud-Trends für das Jahr 2018

7. Dezember 2017

Der Trend scheint klar: Aufgrund zunehmender Ressourcenknappheit und wegen eines verstärkten Sicherheitsbewusstseins werden Basis- und Infrastrukturentwicklung an externe Spezialisten ausgelagert. Eine zentrale Rolle spielen Sicherheit, Skalierbarkeit und Agilität. Doch worauf müssen sich Firmen und Anbieter in den kommenden Monaten besonders einstellen? Fabasoft hat die folgenden fünf Metatrends zusammengefasst:

Trend 1: Von Individual-Code Programmierung zu Low Code-Cloud-Plattformen. Es geht zunehmend um einfache, flexible und agile Individualisierung ohne Einsatz von Programmiersprachen. An ihre Stelle treten Modellierungswerkzeuge wie beispielsweise ein grafischer BPMN 2.0 Editor oder ein Applikationsdesigner zur Abbildung von spezifischen Workflows und ganzen Geschäftsprozessen. Informationen werden immer strukturierter, sicherer und nachvollziehbarer durch die Cloud geleitet. Die Low Code-Cloud-Plattform von Fabasoft ermöglicht beispielsweise eine grenzenlose digitale Dokumentenlenkung durch berechtigte Personen, aber auch Maschinen.
Trend 2: Mensch-Maschine-Interaktion bestimmt vermehrt auch Cloud. Lösungen für das Internet of Things (IoT) werden immer stärker nachgefragt. Deshalb geht es nicht länger alleine um die menschliche Teilnahme an digitaler Dokumentenlenkung, auch Cloud-Ökosysteme müssen auf Mensch-Maschine-Kommunikation zur Adressierung neuer Marktpotenziale angepasst werden. Ein typisches Anwendungsszenario: Eine an das Internet angeschlossene Maschine kommuniziert mit der Cloud. Die dort eintreffenden Sensorinformationen werden von der Cloud an den Maschinenbetreiber geschickt. Er kann die erforderlichen Konfigurationsdaten für einen optimalen Betrieb der IP-fähigen Maschine über die Cloud an die Maschine zurück übermitteln. So können beispielsweise Energieversorger ihre Verteilkapazitäten flexibel an den Verbrauch anpassen und dabei die Datengrundlage für neue Preis- und Verrechnungsmodelle analysieren.
Trend 3: Höchste Datensicherheit das A und O. Wer IT-Anwendungen in die Cloud auslagern möchte, muss den Themen Sicherheit und Datenschutz oberste Priorität einräumen. Zertifizierungen wie das C5-Testat des BSI zeigen auf, welchen Standard ein Cloud-Anbieter in diesen Bereichen anbietet. Wichtige Eckpunkte sind die durchgängige Verschlüsselung, höchste Datenverfügbarkeit und der EU-DSGVO-konforme Schutz personenbezogener Daten. 2018 wird nicht nur die Datenschutz-Grundverordnung europaweit rechtswirksam, sondern auch die EU-Richtlinie zur Netz- und Informationssicherheit (NIS) für Betreiber kritischer Infrastrukturen. Wichtig ist, nur auf Zertifikate und Testate anerkannter Stellen zu vertrauen. Es gibt viel Labels, die Cloud-Anbieter nur basierend auf einer Selbstauskunft erhalten.
Trend 4: Cloud unterstützt digitalen Wandel in Unternehmen jeder Größe. Cloud-Ökosysteme sollten Unternehmen bei der Umsetzung von Digitalisierungsprozessen, beispielsweise in Digital-Asset-Management oder Human Capital Management, aber auch im Vertragsgeschäft und beim Kontaktmanagement bestmöglich unterstützen. Fabasoft rechnet für 2018 mit einem Ansteigen der Nachfrage nach Cloud-Lösungen, die eine rasche Datenbearbeitung in Fachanwendungen und die einfache Teilnahme an Geschäftsprozessen von überall aus ermöglichen. „Zudem werden immer mehr mittelständische Unternehmen auf Cloud-Lösungen setzen, die weit über das bloße Teilen von Daten hinausgehen. Dynamische Prozessmodellierung und die Möglichkeit zur Interaktion mit Menschen, Maschinen und anderen Systemen werden das Marktgeschehen entscheidend bestimmen“, prognostiziert Andreas Dangl, Business Unit Executive Cloud Services bei Fabasoft.
Trend 5: Cloud Innovationsmanagement: Stete Technologiebeobachtung zur frühzeitigen Erkennung von disruptiven Marktveränderungen ist für erfolgreiche Cloud-Provider dringend erforderlich. Ein weiterer wichtiger Innovationstreiber ist die Gestaltung neuer digitaler Services. Die Voraussetzung hierfür ist, Kunden, Lieferanten oder Partner über Cloud-Services zum Bestandteil der eigenen, erweiterten digitalen Organisation zu machen. Prozesse werden so über die Grenzen des eigenen Unternehmens hinaus nahtlos verlängert. Eine neue Qualität hinsichtlich der Transparenz vom Unternehmen zum Stakeholder hin und vice versa entsteht und ist die Basis für eine neue Dimension an Wissen und damit für neue digitale Services. Dangl führt aus: „Erfolgreiche Produktentwicklung gelingt immer nur im Zusammenspiel mit einem durchgängigen Innovationsmanagement, bei dem ein Technologie- und Marktradar sowie ein starker Fokus auf den Business Value der Unternehmen und deren Kunden elementare Säulen sind.“

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Fabasoft adressiert die Trends 2018 bereits heute mit seinen Cloud-Diensten und -Entwicklungen. Bei Fabasoft setzt man bei der Realisierung der Kundenanforderungen ausgehend von den verfügbaren, reifen Cloud-Technologiestandards des Ökosystems auf einfache, flexible und agile Individualisierung ohne Einsatz von klassischen Programmiersprachen. Durch das Angebot von Low-Code Lösungen lassen sich Basisfunktionalitäten mit wenig Aufwand rasch an betriebliche Erfordernisse anpassen und optimieren. In der Bereitstellung von Business-Exzellenz in Form sicherer, skalierbarer, agiler, zertifizierter und einfach durch den Kunden anpassbarer Lösungen mit höherer Entität bei der Datenmodellierung sieht man bei Fabasoft einen der zentralen Werttreiber des Cloud-Geschäfts. (rhh)

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