Sicherung von privilegierten ZugangsdatenRisikenerkennung und Schwachstellenprüfung in der Cloud

20. Oktober 2026

Mit passenden Integrationen behebt Keepers Identity-Security-Plattform in Sekunden die von Tenable entdeckten Sicherheitsbefunde in der Cloud und sichert die privilegierten Zugangsdaten, die für Schwachstellen-Scans verwendet werden.

Die native Integration mit Tenable für die Identity-Security-Plattform von Keeper beseitigt die aufwendige Verzögerung zwischen der Identifizierung von Sicherheitsrisiken in der Cloud und deren Abhilfe und zentralisiert zugleich das Zugangsdaten-Management für eine umfassende Schwachstellenbewertung. Damit können Cloud-Sicherheitsteams in einem einzigen Workflow von der Erkennung bis zur Abhilfe gelangen, ohne manuelle Tickets zu bearbeiten oder zwischen Tools wechseln zu müssen.

Ohne die Keeper-Plattform zu verlassen können die Teams sofort auf die Befunde von Tenable reagieren, um kompromittierte Zugangsdaten zu rotieren, Just-in-Time-Zugriff durchzusetzen und bestehende Privilegien zu entfernen. Darüber hinaus ist es Organisationen möglich, statische Zugangsdaten aus Scan-Richtlinien zu entfernen, indem sie privilegierte Zugangsdaten zentral in Keeper speichern. Tenable kann diese zum Zeitpunkt des Scans automatisch abrufen, um geschützte Scans von SSH-, Windows- und Datenbank-Zielen durchzuführen.

Dazu bietet die Software die Sichtbarkeit über exponierte Identitäten, riskante Zugriffspfade und Fehlkonfigurationen in Cloud-Umgebungen. Die Lücke zwischen der Identifizierung von Schwachpunkten und dem Einleiten von Abhilfemaßnahmen stellt eine dauerhafte Herausforderung für Cloud-Sicherheitsteams dar, da sie diesen Workflow üblicherweise manuell über mehrere Tools hinweg verwalten müssen. Teams können Tage oder Wochen mit der Suche nach Freigaben und dem ständigen Kontextwechsel verbringen, während das Risiko in der Produktion weiter besteht und das Fenster für die Ausnutzung von Schwachstellen offenbleibt.

Die Integration schließt diese Lücke, indem Befunde in der Cloud- direkt in die Keeper Abhilfe-Engine (Remediation Engine) übertragen werden. Sobald ein Befund in der Keeper-Plattform eintrifft, können Sicherheitsteams sofort und ohne ihren bestehenden Workflow zu verlassen gezielte Korrekturen ausführen, darunter die Rotation von Zugangsdaten, die Durchsetzung von Just-in-Time-Zugriff (JIT) und das Entfernen bestehender Privilegien. Nach Abschluss der Maßnahme benachrichtigt Keeper Tenable automatisch und versetzt den Befund ohne manuelle Nacharbeit in den Status „behoben“. Für den gesamten Ablauf von der Erkennung bis zum Abschluss müssen Teams keine Plattform wechseln oder Tickets verwalten.

Geschlossene Abhilfeschleife ohne Datenexposition

Die Integration wahrt die Zero-Knowledge-Architektur von Keeper in jedem Schritt. Der Keeper Encrypter fungiert als gehostetes Gateway, das innerhalb der Umgebung des Kunden bereitgestellt wird. Es empfängt den Webhook-Verkehr von Tenable und verschlüsselt den Datenaustausch von kundenseitig verwalteten privaten Schlüsseln. Die gesamte Synchronisation zwischen den Plattformen erfolgt über verschlüsselte Kanäle, die vollständig innerhalb der Netzwerkumgebung der Organisation verbleiben. Die Cloud-Infrastruktur sieht niemals unverschlüsselte Befunde oder Zugangsdaten. Damit erreichen die Sicherheitsteams eine automatisierte Abhilfe ohne Exposition von Daten.

Der Abhilfe-Workflow funktioniert wie folgt: Teams senden relevante Tenable-Befunde direkt an Keeper und wählen dann für jeden Befund die passende Abhilfemaßnahme aus. Bei Kompromittierungen der Infrastruktur können Teams exponierte Zugangsdaten über Datenbanken, Maschinen, Cloud-Umgebungen und Verzeichnisse hinweg rotieren.

Bei Problemen mit der Zugriffskontrolle können sie Just-in-Time-Zugriff durchsetzen, um bestehende Privilegien im großen Maßstab zu beseitigen. Bei Cloud-Identitäten, die von Tenable markiert wurden, können Teams die PAM-Benutzerdatensätze direkt integrieren, ohne separate Datenbank-, Maschinen- oder Verzeichnisressourcen zu benötigen. Jede Abhilfemaßnahme wird mit einem vollständigen Audit-Trail und Compliance-Transparenz protokolliert.

Zentrales Credential-Management für geschützte Scans

Tenables Integration mit Keeper Commander löst eine weitere kritische Herausforderung bei der Absicherung der Zugangsdaten, die Tenable benötigt, um sich während Schwachstellen-Scans bei Systemen anzumelden. Heute speichern Organisationen Passwörter und SSH-Schlüssel üblicherweise direkt in den Scan-Richtlinien von Tenable.

Diese Praxis erhöht das Risiko, wenn eines der Systeme kompromittiert wird. Mit dieser Integration speichern Organisationen die Zugangsdaten stattdessen sicher in Keeper. Wenn Tenable einen Scan ausführt und sich bei einem System anmelden muss, fordert es die Zugangsdaten bei Keeper an, das es sicher übermittelt. Die Zugangsdaten liegen nie dauerhaft in der Konfiguration von Tenable.

Credentialed Scans ermöglichen dem Tenable-Scanner, sich direkt an Zielsysteme anzumelden und tiefergehende Prüfungen durchzuführen, als dies ohne Zugangsdaten möglich wäre. Dazu gehört die Prüfung der installierten Softwareversionen, Konfigurationseinstellungen, Patch-Stände und des Compliance-Status.

Dieser Ansatz unterstützt geschützte Scans über SSH, Windows (SMB) und Datenbanken und hält dabei Geheimnisse aus den Scan-Richtlinien heraus. Zugangsdaten werden in Keeper automatisch rotiert und Tenable übernimmt die neuen Werte beim nächsten Scan ohne manuelle Richtlinienaktualisierungen.

Beide Integrationen wurden eigens für Security-Operations-Teams entwickelt, die Cloud-Infrastrukturen im großen Maßstab verwalten. Organisationen können jetzt Cloud-Risiken mit Tenable erkennen, diese sofort über Keeper beheben und tiefergehende Schwachstellenscans mit zentral verwalteten Zugangsdaten durchführen. Dabei werden keine Geheimnisse preisgeben und es ist kein Wechsel zwischen Tools nötig.

Darren Guccione ist CEO und Mitgründer von Keeper Security.

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