Das denken Arbeitnehmer über Künstliche Intelligenz

7. Juni 2018

Die jüngsten Entwicklungen in der KI dürften dazu führen, dass Roboter immer bessere Assistenten am Arbeitsplatz werden“, sagt Junji Tsuda, Präsident des Weltroboterverbands International Federation of Robotics. „Maschinen werden künftig nicht nur Aufträge ausführen, auf die sie programmiert sind. Sie werden in der Lage sein, die Fragen der menschlichen Kollegen zu verstehen, zu beantworten und auf Gesten zu reagieren. Im nächsten Schritt gilt es, die Arbeitsschritte eines Menschen zu antizipieren, um Hindernisse schon im Vorfeld zu erkennen und aus dem Weg zu räumen.“

KI-Innovationen für die enge Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine müssen strenge Sicherheitsanforderungen erfüllen. Deshalb wird für die Markteinführung mehr Zeit benötigt als etwa für KI-Softwareanwendungen, die in einer simulierten Live-Einstellung getestet und angepasst werden können.

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Das Vertrauen der Arbeitnehmer in den staatlichen Schutz ist groß: 71 Prozent der Arbeitnehmer setzen darauf, dass KI von Gesetzen streng kontrolliert wird. Der Einsatz von Maschinen, die mit KI in die Lage versetzt werden, Aufgabenstellungen eigenständig zu bearbeiten, wird nach Meinung von Rund 60 Prozent der Befragten den Arbeitsplatz bereichern. Gut ebenso viele Arbeitnehmer halten den Begriff „Künstliche Intelligenz“ jedoch für irreführend, weil eine Maschine nicht wie ein Mensch intelligent lernen oder autonom handeln kann. (rhh)

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