Innovation entsteht aus Analytik und KreativitätDigitalisierung neu gedacht

14. Januar 2019

Bringen Unternehmen Mitarbeiter mit fundiertem Branchenwissen und mit analytischen und kreativen Fähigkeiten zusammen, können innovative Lösungen geschaffen werden. Auf technischer Ebene erfordert die digitale Transformation Investitionen in die IT-Infrastruktur und einheitliche IT-Lösungen. Auf personeller Ebene sind Führungskräfte nötig, die nicht nach dem Top-Down-Prinzip handeln, sondern eine Unternehmenskultur fördern, die für Veränderung steht, um die digitale Transformation in Unternehmen erfolgreich durchzuführen.

Stillstand bedeutet Rückschritt. Unternehmen wissen, wie riskant es ist, beim Thema Digitalisierung ins Hintertreffen zu geraten. Doch Vorsicht: In vielen Fällen beginnen Unternehmen, Prozesse zu digitalisieren- jedoch ohne eine geeignete Strategie.

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Das kann kontraproduktiv sein. Die Veränderungen sorgen unter Umständen dafür, dass die Arbeitsabläufe lediglich komplizierter werden. Deshalb gilt die Devise: ein Schritt nach dem anderen. Bei der Frage, wo Unternehmen bei der digitalen Transformation beginnen sollten, empfiehlt es sich, das Pferd von hinten aufzuzäumen.

Mit Kunden interagieren

Die digitale Revolution definiert nicht nur die Arbeitsabläufe neu, sondern auch den Kunden. Er ist nicht mehr passiver Empfänger eines Produkts oder einer Dienstleistung. Auch steht er nicht mehr am Ende einer Lieferkette. Wollen sich Unternehmen gegenüber der Konkurrenz Wettbewerbsvorteile sichern, müssen sie die Art und Weise, wie sie mit Kunden interagieren, radikal verändern.

Der Kunde von heute ist ein Partner in der digitalen Transformation. Das bedeutet, er spielt eine Schlüsselrolle dabei, bestehende Geschäftsmodelle zu durchbrechen und neue, innovative Produkte zu schaffen. Viele Unternehmen vergessen im Zuge der Modernisierung ihres Geschäfts, dass Innovationen geschäftliche Anforderungen des Endkunden entsprechen sollten. Es ist unerlässlich, das Feedback der Endanwender schon im Entwicklungsprozess zu berücksichtigen.

Strategie und Kommunikation

Unternehmen müssen sich fragen, was digitale Transformation für verschiedene Unternehmensteile konkret bedeutet. Welche Chancen oder Herausforderungen stellen sich dem Unternehmen und wie lassen sie sich technologisch lösen? Diese Überlegungen sind entscheidend, möchten Firmen eine digitale Strategie definieren. Für Führungskräfte besteht die nächste Aufgabe darin, Projektteams zu bilden und die erarbeitete Strategie an die Mitarbeiter zu kommunizieren.

Durch das Aufbrechen traditioneller Silos und das Zusammenbringen von Mitarbeitern mit unterschiedlichen analytischen, kreativen und branchenspezifischen Kenntnissen und Fähigkeiten können Projektteams Herausforderungen aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten, Impulse setzen und Innovationen vorantreiben. Entscheider sind dabei gut beraten, sich vom traditionellen Top-down-Ansatz zu lösen und einen wechselseitigen Kommunikationsprozess zu fördern. Dies bedeutet, eine offene Diskussion zu fördern und sicherzustellen, dass Mitarbeiter ihre Ideen immer einbringen können und ihre Vorschläge geschätzt sind.

Mitarbeiter motivieren

Zwar erkennen Führungskräfte die entscheidende Rolle der Innovation in der Wachstumsstrategie einer Organisation an, aber: Nur wenige sind mit dem Ergebnis ihrer geschäftlichen Transformation zufrieden. Unternehmen sind daher dazu angehalten, die Kreativität ihrer Mitarbeiter zu fördern. Denn Experimentierfreude ist in der digitalen Wirtschaft von entscheidender Bedeutung. Unternehmen müssen dazu bereit sein, eine Innovationskultur zu schaffen, die die Zusammenarbeit und die Mitarbeiterbindung fördert.

Am einfachsten ist es, wenn sich kleine Teams bilden, die sich zunächst nur auf ein einziges Problem fokussieren. Sobald Ansätze zur Problemlösung entwickelt wurden, können andere Teams diese Methode einsetzen, um Herausforderungen in ihrem Bereich genauer zu untersuchen und herauszufinden, wie diese technologiebasiert gelöst werden können. Der Austausch von Ideen, Ansätzen und Erfahrungen zwischen den Teams fördert das problemorientierte Denken, indem Herausforderungen aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet werden.

Ideenaustausch technisch fördern

Viele getrennte Systeme und Datenbanken machen es schwierig, IT-Anwendungen und -Dienste ordnungsgemäß zu verwalten. Die Folge: Mitarbeiter können Informationen und Erkenntnisse nicht optimal miteinander teilen. Allerdings sorgt eine moderne IT-Infrastruktur für vereinheitlichte Dashboards und Analysen. So können Mitarbeiter aller Unternehmensbereiche genau erkennen, wie ihre Software-Lösungen funktionieren und wie Endanwender die Produkte nutzen können. Teams sind dadurch in der Lage, herauszufinden, wie die eigenen Lösungen für den Kunden weiter optimiert werden können. Denn wie bereits festgestellt: Kundenorientierung ist der Schlüssel zum Erfolg.

André Zonka ist Inside Sales Representative bei ASG Technologies

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