Lebensmitteleinzelhändler müssen schneller Entscheidungen treffen

20. September 2016

Eine weitere Kernaussage der Studie lautet: „In Deutschland trifft mehr als die Hälfte der Einzelhändler sämtliche Entscheidungen in der Warendisposition nach wie vor nach dem reinen Bauchgefühl. Und das, obwohl sie sich im Klaren darüber sind, dass dies nicht zum optimalen Kundenservice führen kann.“ Wie speziell Lebensmittelhändler diesen Teufelskreis durchbrechen können und ihre gesamte Warenverfügbarkeit und Preisgestaltung im Sinne einer optimierten Customer Experience mit dem richtigen Dateneinsatz verbessern können, zeigt der Blue Yonder Report ebenfalls auf.

Gerade für den Lebensmitteleinzelhandel zählt Geschwindigkeit – egal ob es um Lieferprozesse, Warendisposition oder Preisanpassungen geht. Wer das Tempo nicht hält, fällt hinter der Konkurrenz zurück. Kunden wünschen sich Komfort, haben sich daran gewöhnt, überall und jederzeit einkaufen zu können und erwarten dabei beste Qualität, angemessene Preise und ständige Verfügbarkeit der Produkte. Um diese hohen Erwartungen zu erfüllen, müssen Lebensmitteleinzelhändler spätestens jetzt auf ein Omni-Channel-Modell umstellen und ihre Waren über alle on- und offline verfügbaren Absatzkanäle anbieten. „Um bei diesem Aufwand profitabel zu bleiben, sollten Händler auf automatisierte und datengesteuerte Prozessen setzen. Denn sie unterstützen den Einzelhandel bei Ihren täglichen operativen Entscheidungen hinsichtlich Warenverfügbarkeit und Preisgestaltung“, so Michael Feindt, Gründer von Blue Yonder.

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Die Studiendaten zeigen außerdem, dass sich maschinelles Lernen und automatisierte Prozesse äußerst positiv auf die Wirtschaftlichkeit des Einzelhandels auswirken. Die befragten Lebensmitteleinzelhändler investieren daher schon jetzt hohe Summen in Machine-Learning-Algorithmen. Das Problem bei der Sache: Um damit wirklich erfolgreich zu sein, müssen sie neue Technologien künftig wesentlich gezielter und breiter einsetzen als bisher. Nur so können sie die Nachfrage exakt analysieren und die Warendisposition entsprechend den Kundenwünschen ausrichten.

Der aktuelle Report hält für die Lebensmitteleinzelhändler Tipps bereit, wie der Spagat zwischen hoher Lagerverfügbarkeit, geringem Abfallvolumen und einer einwandfreien Preisgestaltung mit datenbasierten Technologien besser gelingt. Für ein positives Kundenerlebnis muss das Gleichgewicht zwischen Preis, Qualität und Frische des Produktangebots schließlich stimmen. Der effiziente Einsatz von Algorithmen lohnt sich somit gleich doppelt: Mit datengestützten Entscheidungen optimieren Händler nicht nur das Einkaufserlebnis ihrer Kunden, sie erzielen auch die besten Margen. (rhh)

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