Im Fokus: regulierte Branchen in EuropaKI-gestützte Sicherheit mit erweiterten Souveränitätskontrollen
19. Juni 2026
Bei „Sovereign Cortex with T Security“ handelt es sich um eine gemeinsame Lösung von Palo Alto Networks und der Deutschen Telekom. Sie bringt die KI-gestützte SecOps-Plattform Cortex von Palo Alto Networks in Europas am stärksten regulierte Branchen. Die Kontrollen zur Datensouveränität werden dabei unabhängig von der Deutschen Telekom verwaltet.
Die wachsende Anzahl KI-gestützter Angriffe erfordert wirksame Cyber-Sicherheit in Echtzeit. Regulierte Organisationen in Europa – aus dem Gesundheitswesen, dem öffentlichen Sektor, der Finanzdienstleistung und der kritischen Infrastruktur – müssen Cloud-basierte KI-Sicherheit einführen und zugleich die wachsenden Souveränitätsanforderungen Europas erfüllen.
Die DSGVO, NIS2, DORA und vergleichbare Rahmenwerke verlangen nachweisbare Kontrollen, die weit über den Datenspeicherort hinausgehen. Gefordert sind Transparenz darüber, wer auf Daten zugreift, wie sie verschlüsselt werden und wie der Anbieterzugriff auditiert wird. Zudem sollten die Unternehmen ihre Daten im Support-Betrieb handhaben können.
Mit Sovereign Cortex with T Security geben haben Organisationen die Möglichkeit, Cloud-basierte Sicherheit einzusetzen, ohne Abstriche bei der Souveränität zu machen. Als unabhängiger europäischer Partner stellt die Deutsche Telekom sicher, dass die Lösung den vollen Funktionsumfang der Cortex-Plattform mit zweckgebundenen Souveränitätskontrollen für das europäische Regulierungsumfeld verbindet.
Palo Alto Networks bietet für alle seine Cloud-Services standardmäßig Kontrollen zum Datenspeicherort. Sovereign Cortex with T Security ergänzt dies um Souveränitätskontrollen auf jeder Ebene der Umgebung: Kunden- und Systemdaten (Telemetrie), Verschlüsselung und unabhängig auditierte Zugriffsprotokolle. Hinzu kommt, dass alle Support-Mitarbeiter ausschließlich in Europa tätig sind und sämtliche Vertragsvereinbarungen europäischem Recht unterliegen.
Behörden und Betreiber kritischer Infrastrukturen in ganz Europa haben eines klar gemacht: Sie brauchen KI-gestützte Sicherheit in Echtzeit und verifizierbare Kontrollen für die Datensouveränität. Beides muss möglich sein.
Kundenzentrierter Ansatz zur Souveränität
Entwickelt wurde die Lösung im direkten Austausch mit regulierten Organisationen und Behörden in ganz Europa. Im Mittelpunkt standen die spezifischen, nachprüfbaren Kontrollen, die diese Organisationen tatsächlich benötigen. Das Angebot ist von Anfang an darauf ausgelegt, mit den Regulierungen in Europa zu wachsen.
Zum Start richtet sich Sovereign Cortex with T Security an Organisationen aus dem Gesundheitswesen, der Finanzdienstleistung, dem öffentlichen Sektor und der kritischen nationalen Infrastruktur. Die erste Version ist für Q3 2026 geplant, weitere Branchen sollen schrittweise folgen. (rhh)