Auf dem Weg zur digitalen Republik

2. Mai 2017

Zumindest in Industrieländern wie Deutschland, wo laut jüngsten Studien nahezu 60 Millionen Menschen, und damit dreimal mehr als vor 15 Jahren, regelmäßig die weltweiten Datenautobahnen befahren, hat sich das Internet durchgesetzt. Dabei erfreut sich das „mobile Internet“ wachsender Beliebtheit. Allein in den letzten fünf Jahren stieg die mobile Internetnutzung auf Smartphone und Tablet um 185 Prozent. Star Finanz bereitet die aktuellsten Zahlen zur Internet- und Smartphone-Nutzung in Deutschland jetzt in einer Infografik auf. Demnach steht auch das Thema Online-Banking bei den Deutschen hoch im Kurs. Fristete es zu Beginn des Jahrtausends eher ein Nischendasein, zeigen sich die Deutschen nun deutlich offener: Ungefähr jeder zweite Bundesbürger nutzt mittlerweile das Internet für den eigenen Zahlungsverkehr.

Ob soziale Medien, Nachrichten oder Gesundheitstipps: Mobile Applikationen versprechen Unterhaltung und Tipps für jede Lebenslage. Sechs von zehn Deutschen zeigen sich mit maximal 20 Applikationen auf dem Smartphone bestens versorgt. Erstaunlich ist dabei, dass jeder zehnte der Befragten sogar mit nur bis zu fünf Apps zurechtkommt. Der deutsche „Homo Digitalis“ nimmt sie trotzdem immer länger in Anspruch. Die Verweildauer innerhalb der mobilen Helferlein stieg 2016 auf durchschnittlich 90 Minuten pro Tag.

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Digitale Neuerungen haben nicht nur die Art, wie wir leben, verändert. Zum einen versorgen sie uns mit allerlei nützlichen Funktionen rund ums Privatleben, ermöglichen aber auch neue und aussichtsreiche ökonomische Perspektiven für die Bundesrepublik als eine der erfolgreichsten Volkswirtschaften weltweit. Schätzungen gehen aktuell davon aus, dass in der App-Wirtschaft inzwischen gut 270.000 neue Arbeitsplätze in Deutschland geschaffen worden sind. (rhh)

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