Auswirkung der „Technischen Schulden“ im IT-BereichLowCode-Entwicklungsansatz kümmert sich um Altlastenbewältigung

27. September 2021

Innovationsstau hat viele Gründe – einer davon rangiert unter der Bezeichnung „Technische Schulden“. Dabei handelt es sich einfach formuliert um die Programmierungen, die man heutzutage erledigen müsste, weil man es sich gestern zu leicht gemacht hat. Im Zuge der Digitalisierungs-Initiativen von Unternehmen lassen sich diese Altlasten stemmen.

Viele Unternehmen setzen erprobte IT-Lösungen für ihre Anwendungen ein. Diese Programme sind über die Jahre stabil, wurden aber auch immer wieder erweitert und an neue Anforderungen angepasst. Diese Legacy-Systeme funktionieren auf den ersten Blick recht ordentlich, doch bei genauerer Betrachtung erkennt man das Problem:

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Ein großer Aufwand in Form von Technologien und Zeit ist nötig, um alten, mangelhaften und fehlerhaften Code arten zu können. Dieser Aufwand wäre besser aufgehoben, würde man ihn für in die Entwicklung neuer Ideen nutzen. Führungskräfte wissen zwar, dass ein Preis bezahlen muss, um Software schnell, aber eben nicht fehlerfrei und zukunftssicher zu entwickeln. Doch nur wenige überblicken die Ursachen technischer Schulden, ihre finanzielle und strategische Tragweite oder deren rasantes Wachstum.

Geht ein Unternehmen diese Problematik nicht rechtzeitig an, gerät es immer weiter ins Hintertreffen. Dies kann sich in der heutigen dynamischen Wirtschaft, in der es so sehr auf Geschwindigkeit und Innovation ankommt, als fatal erweisen. Die technologische Transformation, die Unternehmen im Zuge der Pandemie erlebt haben, hat Schwachstellen in IT-Abteilungen freigelegt, die durch technische Schulden belastet waren.
Viele konnten die Nachfrage nach neuen Applikationen zur Unterstützung des Unternehmens nicht erfüllen, größtenteils aufgrund der begrenzten Möglichkeiten ihrer Entwicklungs-Tools und -Plattformen. Die Nachfrage nach flexiblen und extrem skalierbaren Lösungen wird fortbestehen und weiter steigen. Für Unternehmen ist der Abbau technischer Schulden deshalb zwingend notwendig.

Um technische Schulden abzubauen, braucht es einen aggressiven und umfassenden Ansatz. Die Hauptstrategien zur Bewältigung technischer Schulden bestehen darin, die Fluktuation innerhalb der Entwicklerteams einzudämmen und die Anzahl der Programmiersprachen und -Frameworks zu reduzieren.
Sobald diese grundlegenden Probleme bewältigt sind können sich Organisationen den Wachstumschancen – Innovationen – widmen. Bei einer Erweiterung des Produktspektrums müssen auch die Herausforderungen neuer Märkte oder Geschäftssegmente abgedeckt werden. Wichtige Prioritäten sind dabei der Fokus auf Governance- und regulatorische Mängel sowie das Beheben von architektonischen Fehlentscheidungen.

Es ist möglich, technische Schulden durch einen Entwicklungsprozess zu „tilgen“, der sowohl kurze Deadlines, als auch langfristige strategische Ziele berücksichtigt. Durch die Wahl der richtigen Plattformen für die Applikationsentwicklung, Organisationsstrukturen und Teamprioritäten kann jedes Unternehmen seine technischen Schulden kontinuierlich abbauen, ohne den Zeitplan laufender Projekte zu gefährden. Mit den richtigen Tools und Prozessen müssen Sie sich nicht mehr zwischen schneller und guter Entwicklung entscheiden.

Als ein geeigneter Weg für diese Aufgabe hat sich der Einsatz einer visuellen, modellgesteuerten Entwicklungsumgebung und wiederverwendbaren Komponenten erwiesen. Dabei geht es nicht nur die schnelle Erstellung von Apps, sondern auch um eine integrierte Entwicklungsplattform, die die Sicherheit, Resilienz und Skalierbarkeit von Cloud-nativen Enterprise-Applikationen mit den hohen Qualitätsansprüchen gewährleistet. Gleichzeitig macht das LowCode-Toolset von OutSystems diese Apps zukunftssicher und minimiert technische Schulden. Hierbei helfen Funktionen wie das Architecture Dashboard mit aktivem Monitoring oder TrueChange, einer KI-gestützten Automatisierungsschicht, mit der sich Performance- und Qualitätsprobleme frühzeitig erkennen und schnell beheben lassen. (rhh)

Outsystems

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