DevOps-Konzepte garantieren agile Unternehmen„Nur mit einem Framework lassen sich die Anforderungen schnell umsetzen“

24. April 2019

Schnelle Projektabläufe, Innovationen agil unterstützen und Flexibilität bei der Weiterentwicklung von Produkten und Services – all diese Vorteile verspricht DevOps. Damit sind Unternehmen in der Lage, sich einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil herauszuarbeiten, um der Konkurrenz voraus zur sein. Dabei soll der DevOps-Ansatz die Qualität der Software verbessern, die Geschwindigkeit der Entwicklung und der Auslieferung sowie das Miteinander der beteiligten Teams optimieren. Klassische Silostrukturen in der Software-Entwicklung werden durch den Einsatz neuer Tools und Methoden aufgebrochen, und die Software-Entwicklung viel besser an die Anforderungen seitens der Anwender und des IT-Betriebs angepasst. Um diese neuartigen Konzepte bestmöglich auszunutzen, benötigen Unternehmen ein Entwicklungs-Framework – wie es mit „Eficode Roots“ zur Verfügung steht.

Trotz all der genannten Vorteile eines agilen DevOps-Entwicklungsansatzes besteht hierzulande ein Problem. Eine Studie von IDC aus dem Jahr 2018 hat ergeben, dass rund 55 Prozent der befragten deutschen Unternehmen gerade erst in das Thema DevOps einsteigen. Die Hauptgründe für dieses Timing lauten: mangelndes Know-how und fehlende Erfahrungswerte. Nach wie vor dominieren daher in deutschen Unternehmen klassische, nach dem Wasserfallmodell strukturierte und in sich geschlossene Vorgehensweisen im IT-Bereich.

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Die technische Überlegenheit der Produkte ist kein wesentlicher Wettbewerbsfaktor mehr, da Unternehmen in der Lage sein müssen, die Bedürfnisse ihrer Kunden umfassender als bisher zu erfüllen – über neue Kanäle und Betriebsmodelle. Denn die Geschwindigkeit des Wandels hat sich für die meisten Unternehmen erhöht und die Fähigkeit, auf Kundenbedürfnisse zu reagieren, ist in vielen Bereichen zu einem wesentlichen Erfolgsfaktor geworden. Diese Veränderung spiegelt sich darin wider, dass viele Unternehmen, die sich mit dem traditionellen Verkauf von Produkten oder Geräten beschäftigen, dem Beispiel der jüngsten internationalen Erfolgsgeschichten wie Airbnb und Uber folgen und neue, kundenorientierte Dienstleistungen anbieten.

Schnelle Reaktion gefordert

„Die Fähigkeit eines Unternehmens, auf die sich ändernden Bedürfnisse der Kunden zu reagieren und diese zu erkennen, hängt direkt vom Niveau der Software- und IT-Expertise des Unternehmens ab“, erklärt Petteri Ahonen. Er arbeitet seit Mai 2018 als Country Manager für die DACH-Region bei Eficode. „Die Softwareentwicklung hat sich daher von einer Rolle, die die internen Bedürfnisse des Unternehmens erfüllt, zu einem ‚Business Operations Enabler‘ gewandelt, der als Schlüssel zur Entwicklung neuer Wettbewerbsvorteile und der Fähigkeit gilt, sich schnell auf einen sich verändernden Markt zu reagieren.“

Das traditionelle Produktentwicklungsmodell, bei dem die Softwareproduktion mit aufwändigen Prozessen gesteuert und als Gesamtprojekt produziert wird, erscheint daher in vielen Fällen als obsolet. Neuartige Modelle spielen ihre Vorteile aus, bei denen Unternehmen leicht skalierbare Software und Mikroservices entwickeln können, die sich darauf konzentrieren, die gewünschten Funktionalitäten auf agile und effiziente Weise zu realisieren. „Dies ermöglicht es, neuartige, leicht zu strukturierende Geschäftsmodelle und -ideen schnell auf den Markt zu bringen und gleichzeitig deren Funktionalität und Rentabilität bei den Endkunden zu validieren“, erklärt Ahonen.

Daraus ergibt sich dann ein großer Wettbewerbsvorteil in schnelllebigen Märkten. Denn ein datengesteuertes Unternehmen ist schneller und besser gerüstet, um auf die Veränderungen im Wettbewerbsumfeld zu reagieren und völlig neue Ertragsmodelle in verschiedenen Wertschöpfungsketten zu schaffen. All dies basiert auf der Erfassung und Analyse aller verfügbaren Informationen über die Geschäftstätigkeit des Unternehmens und das Verhalten seiner Kunden als kontinuierliche Entscheidungsgrundlage.

Kontinuierlicher Wandel gefragt

Das bedeutet für viele Unternehmen ein Umdenken: Sie müssen sich daran gewöhnen, dass die Verbesserung bestehender sowie die Schaffung neuer Geschäftsabläufe ein kontinuierlicher Prozess ist, der weiterentwickelt werden muss. Die besten Mitarbeiter in diesem Bereich übernehmen die Modellierung der Abläufe, die eine kontinuierliche Entwicklung ermöglichen.

Um diesen DevOps-Entwicklungsprozess zu unterstützen, kann ein Framework wie Eficode Roots gute Dienste leisten. Es deckt die gesamte Herstellungskette von Software ab und erstreckt sich über die Ebenen:

  • Access Control,
  • Version Control,
  • Code Analysis,
  • Binary Storage,
  • Automated Testing,
  • Automated Deployment,
  • Environments und
  • Cloud.

Dazu kommen noch Module für das Monitoring des kompletten Entwicklungsprozesses sowie ein Analytics-Modul, das Informationen aus den gesamten Projektstufen extrahiert und bereitstellt. Unterstützende Funktionalitäten – wie „Continuous Integration and Deployment“, „Document Management & Team Communications“ sowie „Requirements & Project Management“ gehören ebenfalls zum Framework.

Dabei übernimmt die Ebene „Access Control“ die „Teamgestaltung“: „Mit ihr werden die am Projekt beteiligten Personen und ihre Zugriffsrechte auf die jeweiligen Rollen und die zugehörigen Werkzeuge definiert“, erläutert Ahonen. „Das Elegante an dieser Lösung: Eficode agiert nicht als Tool-Hersteller bzw. Tool-Lieferant. Denn die Werkzeuge für die jeweilige Modulebene – wie zum Beispiel bei der Code Analysis – kann der Anwender einbinden lassen. Dabei legen wir bei Eficode großen Wert auf Opensource-basierte Werkzeuge und die führenden Tools. Prinzipiell lassen sich aber auch proprietäre Tools integrieren.“ Dazu müsse Eficode mit den jeweiligen Tool-Herstellern kooperieren.

Wichtig sind in diesem Framework die Monitoring- und Analyse-Ebene, denn damit bekommt der Anwender einen genauen Überblick über den Projektstand: „Falls Milestones von den Software-Entwicklungsteams nicht eingehalten werden, kann das Anwenderunternehmen schnell reagieren und einen weiteren oder anderen Software-Entwicklungsunternehmen einbeziehen“, räumt Ahonen ein. „Das geht sehr schnell, denn nur in der Access Control muss der neue Softwarelieferant eingetragen werden. Projekte lassen sich somit viel besser kontrollieren.“ Zudem wird die Software – wenn der Anwender weitere Softwarehersteller in das Projekt einbezogen hat – komplett auf den Systemen des Anwenders erstellt. (rhh)

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