Windows 11 kommt am 5.10.2021 auf den MarktSicherheit steht im Fokus

4. Oktober 2021

Windows 11 verspricht ein modernes Design und höchstmögliche Sicherheit. Dabei sollen die Anwender Windows 11 ohne Einschränkungen nutzen können. Deshalb wurde Barrierefreiheit bei der Entwicklung mitgedacht. Der Rollout von Windows 11 beginnt am 5. Oktober 2021. Das Betriebssystem wird auf neuen PCs verfügbar sein und als kostenloses Upgrade schrittweise auf berechtigten Windows 10-PCs ausgerollt.

Das Thema Collaboration spielt bei modernen IT-Infrastrukturen eine dominiereende Rolle. Der Informationsaustausch über die verschiedensten Kanäle gehört zum absoluten Muss für die IT-Umgebung. Für Microsoft spielt dabei die Teams-Anwendung eine gewichtige Rolle – und wird noch enger mit dem neuen Betriebssystem integriert:

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Denn bei Windows 11 ist Microsoft Teams direkt über die Taskleiste integriert. Anwender sind somit in der Lage, noch schneller via Chat, Text, Sprache oder Video mit anderen Mitarbeitern in Kontakt treten – unabhängig davon, ob die andere Person ein Windows-, Android- oder iOS-Gerät nutzt. Auch Teams-Funktionen wie Stummschalten oder Bildschirmteilen sind künftig direkt über die Taskleiste erreichbar. Auf diese Weise soll Windows 11 eine moderne, und zudem vertraute Umgebung bieten, in der Benutzer produktiv sind und sich auf ihre Arbeitsinhalt in den verschiedenen Projekten konzentrieren können.

Bereitstellung im Unternehmen

Windows 11 kann genau wie ein Windows 10-Update geplant, vorbereitet und bereitgestellt werden. Etablierte Verwaltungsfunktionen wie Microsoft Endpoint Manager, Cloud Konfiguration, Windows Update for Business und Autopilot stehen weiterhin zur Verfügung und unterstützen beim Upgrade auf Windows 11. Wie Windows 10 verfolgt auch Windows 11 den zentralen Design-Grundsatz der App-Kompatibilität. App Assure ist ein kostenloser Service, der Unternehmenskunden mit 150 oder mehr Anwendern dabei unterstützt, Probleme mit Anwendungen zu beheben, sodass diese auch unter Windows 11 reibungslos laufen.

Schneller Zugriff auf Informationsquellen

Im Zusammenspiel mit KI-Technologie und Microsofts Bowser Edge erlauben „Widgets“ einen schnelleren Zugang zu Informationen und Nachrichten. Durch verschiedene Möglichkeiten der Personalisierung können Anwender die für sie passenden Widgets zusammenstellen und auf die Nachrichtenkanäle zugreifen – wie etwa die News des Tages, die Wetteraussichten oder auch ihre aktuelle To-Do-Liste.

Sicherheit und Barrierefreiheit „by Design“

Das Design von Windows 11 ist klar und übersichtlich gestaltet – so lautet zumindest die Einschätzung von Microsoft. Das gelte vom neuen Startbutton über die Taskleiste bis hin zu Schriftarten und Symbolen.
Zudem wurde „by Design“ Windows 11 barrierefrei entwickelt und kommt mit Verbesserungen, die von und für Menschen mit Behinderung gestaltet wurden. Barrierefreiheit ist eine wichtige Voraussetzung, um allen Menschen den Zugang zu Technologien zu erleichtern – und dazu gehört auch ein für alle zugängliches und sicheres Windows.

Mangelnde Sicherheitsvorkehrungen gelten als die größte Problematik von IT-Infrastrukturen. Daher wurde das Entwicklungsprinzip „Security by Design“ bei Windows 11 verfolgt. Es verfügt über Sicherheitstechnologien, die Schutz vom Chip bis zur Cloud bieten. Dazu wurde dem Betriebssystem die Zero-Trust-Fähigkeit mitgegeben, um die Daten und den Zugriff über alle Geräte hinweg besser zu schützen. Um den Anforderungen in einer dynamischen Bedrohungslandschaft und der neuen, hybriden Arbeitswelt gerecht zu werden, hat Microsoft dazu eng mit seinen Partnern zusammengearbeitet.

Nutzerfreundliches Design

Besonders kritisch für die Effizienz der Mitarbeiter erweist sich das Oberflächen-Design: Geht zu viel Bekanntes verloren, müssen die Anwender viel Neues dazu lernen – eine in Unternehmen nicht besonders gern gesehene Entwicklung. Andererseits sind zusätzliche Funktionalitäten umzusetzen, die mehr Produktivität für die Anwender versprechen.

Bei Windows 11 wurde versucht, diese Gratwanderung zu meistern: Das Startmenü befindet sich in der Mitte der Taskleiste und nutzt die Cloud sowie Microsoft 365, um die zuletzt verwendeten Dateien anzuzeigen – auch wenn diese zuvor auf einem Android- oder iOS-Device geöffnet wurden.

Mit den Funktionen „Snap-Layouts“ und „Snap-Gruppen“ haben Benutzer in Windows 11 künftig noch mehr Möglichkeiten, mehrere Fenster übersichtlich neben- und untereinander zu platzieren und so die gesamte Bildschirmfläche optimal auszunutzen. Das Feature „Desktops“ bietet die Option, verschiedene Desktops für unterschiedliche Bereiche des Lebens anzulegen – zum Beispiel zum Arbeiten, Spielen oder Lernen.

Die neue Generation von Windows bietet eine verbesserte Touch-, Pen- und Sprachbedienung. Auf Tablets ohne Tastatur sind die Symbole in der Taskleiste in einem größeren Abstand zueinander angeordnet. Fenster lassen sich leicht verschieben oder in der Größe ändern. Auf Tablets ohne Tastatur kann Windows 11 zudem über Gesten bedient werden. Beim Arbeiten mit einem Pen erhalten Anwender haptisches Feedback in Form von Vibrationen, während sie klicken, skizzieren oder schreiben. Windows 11 kommt mit einer verbesserten Spracheingabe; es kann automatisch Satzzeichen setzen und Sprachbefehle ausführen.

Microsoft Store: Kuratierte Inhalte und Android-Apps

Der Microsoft Store ist weiterhin die zentrale Anlaufstelle für Apps, Spiele, Serien und Filme, kommt jedoch in einem neuen, übersichtlicheren Design und ist einfacher zu bedienen. Der neue Store bietet eine noch größere Auswahl an Apps und erleichtert über Sammlungen die Suche nach Inhalten.

Beliebte Anwendungen von Microsoft und Drittanbietern wie Microsoft Teams, Visual Studio, Adobe Creative Cloud, Zoom und Canva werden demnächst über den Microsoft Store verfügbar sein. Alle im Store erhältlichen Apps werden auf Sicherheit und Familienfreundlichkeit überprüft. Erstmalig werden im Laufe der kommenden Monate auch Android-Apps auf Windows verfügbar. Benutzer können die Anwendungen im Microsoft Store suchen und über den Amazon-App-Store herunterladen. (rhh)

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