5G-Report von A10 NetworksMobilfunkbetreiber erhöhen Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz vor 5G-Risiken

10. Mai 2019

Mobilfunkanbieter sehen durch den Ausbau von 5G-Hochgeschwindigkeitsnetzen und einer Vielzahl neuer IoT-Umgebungen enorme Chancen, ihre Umsätze zu steigern. Jedoch sind sie auch der Meinung, dass für den Einsatz des 5G-Mobilfunkstandards eine deutlich verbesserte Cyber-Sicherheit unerlässlich ist, um das vorhandene Potential zu realisieren. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von A10 Networks, die vom Business Performance Innovation (BPI) Network durchgeführt wurde.

Die Ergebnisse des Reports „Securing the Future of a Smart World” zeigen, dass Mobilfunkbetreiber sich entscheidend in Richtung 5G-Kommerzialisierung bewegen und Sicherheit für sie eine hohe Priorität hat:

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  • 67 Prozent der Befragten werden ihre ersten kommerziellen 5G-Netzwerke innerhalb von 18 Monaten und weitere 20 Prozent innerhalb von zwei Jahren bereitstellen.
  • 94 Prozent der Befragten erwarten, dass das Wachstum des Netzwerkverkehrs, der Anzahl der vernetzten Geräte und der unternehmensrelevanten IoT-Anwendungsbereiche die Risiken für die Sicherheit sowie Zuverlässigkeit für 5G-Netzwerke deutlich erhöhen wird.
  • 79 Prozent der Befragten geben an, dass die Entwicklungen bei 5G in ihre aktuellen Investitionen im Bereich Sicherheit einfließen.

Neuland bei unternehmensrelevanten Anwendungsbereichen wie autonome Fahrzeuge, Smart Cities und Tele-Patientenbetreuung machen die Netzwerkzuverlässigkeit zu einem entscheidenden Faktor, um die Sicherheit für Menschen und Unternehmen zu gewährleisten. Die erhöhten Traffic-Raten und die steigende Anzahl der vernetzten Geräte werden die Angriffsfläche für Cyber-Kriminelle erheblich vergrößern, so dass Angriffe noch gewaltigere Dimensionen annehmen werden.

Die Mobilfunkbetreiber müssen daher zahlreiche Maßnahmen ergreifen, um ihre Netzwerke für den Einsatz von 5G vorzubereiten. Während beispielsweise mehr als 80 Prozent der befragten Mobilfunkbetreiber angeben, dass sie Upgrades für ihre Gi/SGI-Firewalls im Kernnetzwerk durchführen müssen, haben nur 11 Prozent die Implementierung neuer Gi/SGi-Firewalls bereits abgeschlossen.

Die Realisierung des Potentials von vollständig implementierten 5G-Netzwerken erfordert hohe Investitionen der Netzbetreiber; und auch die Amortisation dieser Ausgaben ist ein entscheidendes Thema für die Telekommunikationsindustrie. Die Betreiber sehen darin erhebliche Chancen, ihre Umsätze zu steigern und neue Geschäftsmodelle zu entwickeln.

Sicherheitsmaßnahmen für 5G-Netzwerke

Die größten Sicherheitsbedenken der Mobilfunkbetreiber betreffen die Kernnetzwerksicherheit und den DDoS-Schutz. Dazu liefert die Umfrage die folgenden Werte:

  • Für 63 Prozent der Befragten ist ein erweiterter DDoS-Schutz die wichtigste Sicherheitsmaßnahme für 5G-Netzwerke.
  • 98 Prozent der Befragten geben an, dass der Schutz des Kernnetzwerks beim Einsatz von 5G entweder sehr wichtig (72 Prozent) oder wichtig sei (26 Prozent).
  • 79 Prozent haben bereits Upgrades für ihre Gi/SGi-Firewalls durchgeführt oder planen dies zu tun.
  • 73 Prozent haben bereits Upgrades für ihre GTP-Firewall durchgeführt oder planen dies zu tun.

In Zusammenarbeit mit A10 Networks führte das Business Performance Innovation (BPI) Network eine globale Umfrage unter Kommunikationsdienstleistern durch, um die Absichten, Prioritäten und Bedenken der Branche bezüglich 5G zu analysieren. Die Studie beinhaltet eine Umfrage unter 145 Führungskräften aus den Bereichen IT und Unternehmensführung bei Kommunikationsdienstanbietern weltweit. (rhh)

A10 Networks

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