Agile Planung und intuitive Interfaces erhöhten ProduktivitätVolle Konzentration auf die Mitarbeiter

19. November 2020

Die Digitalisierung befeuert den Wandel zum Menschen-fokussierten Unternehmen. Zu diesem Ergebnis kommt die globale Umfrage „Digital Enterprise Strategies for People-Led Transformation“ von Unit4.

Unternehmen wollen flexibel – von verschiedenen Devices aus – auf die Unternehmenssysteme zugreifen können. Dabei erhöhen die wachsende Agilität und Innovationsgeschwindigkeit die Bereitschaft der Investitionen in Cloud-basierte Applikationen; monolithische Systeme können nur schwer Schritt halten.

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Mit den Ergebnissen der aktuellen globalen Umfrage „Digital Enterprise Strategies for People-Led Transformation“ von Unit4 stehen die Themen „Homeoffice“ und „Remote Work“ und somit Lösungen im Fokus, die den Mitarbeiter im Unternehmen in den Mittelpunkt stellen. Die Umfrage besagt, dass 84 Prozent der Entscheidungsträger den digitalen Wandel ihrer Organisation aktiv vorantreiben. Sie reagieren damit auf die immer häufigere Forderung der Mitarbeiter, in Zukunft häufiger flexibel von zu Hause aus arbeiten zu können.

Die Entscheidungsträger in Deutschland nennen drei zentrale Auswirkungen von Covid-19 auf ihre Organisationen: Ihre Planung ist agiler geworden (50 Prozent), das Innovationstempo hat sich erhöht (46 Prozent); weitere 36 Prozent geben an, dass sie ihre Investitionen in die Migration in die Cloud verstärkt haben. Laut Studie ergibt sich folgende Rangfolge von Prioritäten bei der Unternehmensstrategie der Zukunft:

  • flexibler Zugriff auf IT-Systeme, um standortunabhängig arbeiten zu können,
  • Automatisierung, um Workflows, Prozesse und Aufgaben zu vereinfachen und beschleunigen sowie
  • kollaboratives Arbeiten, um Informationen und Dokumente schnell und einfach mit Kollegen zu teilen.

Dazu sind allerdings auch technische Anforderungen aus Sicht der Befragten zu erfüllen: 48 Prozent befürworten die Entwicklung einer einfachen und intuitiv bedienbaren Benutzeroberfläche. 48 Prozent wünschen sich außerdem eine einfachere Anwenderkommunikation mit beliebten Tools wie Slack und WhatsApp. 44 Prozent sehen in der Automatisierung von Prozessen eine Arbeitserleichterung, da sie manuelle Prozesse vereinfacht und beschleunigt.

Homeoffice der Zukunft findet in der Cloud statt

51 Prozent der Anwendergeben an, dass sie im Homeoffice produktiver gearbeitet haben. 80 Prozent der Anwender stimmen der Aussage zu, dass sie mit ihrem Unternehmenssystem und -anwendungen während des Lockdowns zufrieden waren. Nach dem Lockdown wünschen sich 61 Prozent der Anwender weiterhin die Möglichkeit, im Homeoffice arbeiten zu können – auch die Entscheidungsträger setzen auf „Remote Work“: 80 Prozent wollen ihre Mitarbeiter ermutigen, mehr zuhause zu arbeiten.

Dennoch gibt es auch Herausforderungen auf dem Weg zu einer neuen Arbeitswelt: Misstrauen spielt hierbei eine große Rolle – 38 Prozent der Entscheidungsträger geben an, dass sie kein Vertrauen in Cloud-Applikationen haben. Zusätzlich geben 82 Prozent an, dass die traditionellen vor-Ort Systeme nicht fähig sind, die Integration in die Cloud mitzumachen. Die Implementierung zu einem lückenlos Cloud-basierten System verläuft in Deutschland außerdem langsamer als in den anderen Ländern – 40 Prozent geben an, dass in deutschen Unternehmen erst in zwei Jahren ausschließlich Cloud-basiert gearbeitet wird.

„Neue Arbeitsweisen, die anfänglich durch die globale Pandemie weitgehend aufgezwungen wurden, entwickeln sich zu dauerhaften Modellen für die Zukunft”, betont Mickey North Rizza, Programm-Vizepräsidentin für die Forschungspraxis von IDC im Bereich Unternehmensanwendungen und digitaler Handel. „Zu den permanenten technologischen Veränderungen, die durch eine verbesserte Zusammenarbeit unterstützt werden, gehören die Unterstützung von Hybridarbeit, die beschleunigte Nutzung der Cloud und die zunehmende Automatisierung.“ (rhh)

Unit4

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