Kaseya Benchmark Survey 2019 zu Managed Service ProviderFünf Merkmale entscheiden über den MSP-Erfolg

23. April 2019

Die „Kaseya Benchmark Survey 2019“ hat in diesem Jahr ein besonderes Augenmerk auf Managed Service Provider (MSP) mit einem jährlichen Umsatzwachstum von über 20 Prozent gelegt. Mit welchen Services und Technologietrends erfolgreiche MSP vorn bleiben, zeigt dieser Beitrag.

MSP sind genauso unterschiedlich wie die Services, die sie anbieten. Aber wodurch setzen sich die erfolgreichsten vom Rest der Konkurrenz ab? Die Kaseya Benchmark Survey 2019 legt in diesem Jahr ein besonderes Augenmerk auf Service-Provider mit einem jährlichen Umsatzwachstum von über 20 Prozent. Mit welchen Services und Technologietrends behalten sie in einer sich ständig wandelnden MSP-Welt die Nase vorn?

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Kaseya ermittelte in seiner Umfrage die fünf wichtigsten Schlüsselfaktoren erfolgreicher MSP:

  • Zentrales Infrastruktur-Management und Monitoring: Je mehr Geräte ans Netzwerk angeschlossen sind, desto häufiger treten Performance-Engpässe auf. In Zeiten der Digitalisierung ist das ein „No Go“, daher gliedern Unternehmen Management und Monitoring der Netzwerkinfrastruktur verstärkt an Dienstleister aus. Erfolgreiche MSP nennen diese Aufgaben auch als den am schnellsten wachsenden Service. Dabei sind präzises Reporting, Echtzeit-Dashboards und kontinuierliches Monitoring der IT-Umgebung über die Cloud allerdings unverzichtbar.
  • Die Cloud immer wichtiger: Dies gilt nicht nur für das Management und Monitoring. Immer mehr Unternehmen migrieren ihre IT‑Infrastrukturen in die Cloud – starke MSP ziehen hier mit und bieten ihre Dienste auch über die Cloud an. 71 Prozent der Top‑MSP hosten zumindest einen Teil ihrer Kundeninfrastruktur in einer privaten Cloud-Umgebung (gegenüber 59 Prozent aller Befragten) und konnten so ihre Gewinnmargen fast verdoppeln.
  • Backup ist unternehmenskritisch: Unternehmen sind wegen Technologien wie Big Data, Internet of Things (IoT) und Künstlicher Intelligenz (KI) zunehmend datengetrieben. Damit steigen aber auch die Sicherheitsbedenken wegen Ransomware und Malware-Angriffen. Um dieses Mehr an wertvollen Daten zu schützen und wiederherzustellen, sind leistungsfähige Backup‑ und Disaster Recovery (BDR)‑Funktionalitäten unerlässlich – aus der Hand eines entsprechend leistungsfähigen MSP.
  • Weniger ist oft mehr: Über ein Drittel der besonders starken MSP beschäftigt weniger als zehn Mitarbeiter. Statt einer größeren Belegschaft setzen sie für zeitintensive Tätigkeiten auf Automatisierung. Die gewonnene Zeit schafft Raum für Innovationen, hochwertigere Services und eine effizientere Arbeitsweise. Die Ergebnisse zeigen, dass Umsätze nicht unbedingt proportional zur Mitarbeiterzahl wachsen: Denn auch ein einzelner Techniker kann mit der richtigen Lösung Tausende Endpoints betreuen.
  • Kostenbasierte Preisgestaltung verschwindet: Starke MSP wissen, dass sie nur günstigeren Konkurrenzanbietern in die Karten spielen, wenn sie sich ausschließlich auf die Kosten konzentrieren. Dienstleister müssen stattdessen gezielt auf Kundenbedürfnisse eingehen. Daher sollten sich MSP in erster Linie auf den Mehrwert ihrer Kunden-Services konzentrieren. 22 Prozent der MSP, die dies befolgen, machen mehr als die Hälfte ihres Umsatzes mit einem Mehrwert-basierten Preismodell, verglichen mit MSP (16 Prozent), die auf ein kostenbasiertes Modell setzen.

Weitere Details und eine umfassende Analyse der Ergebnisse finden sich im vollständigen 2019 Kaseya MSP Benchmark Survey Report.

Mike Puglia ist Chief Product Officer bei Kaseya.

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