Erweiterter BI-Service: Mit Daten die Weltmärkte erobern „Data-as-a-Service“ setzt neue Impulse

11. Juli 2015

Mit dem Cloud-basierten Service Qlik DataMarket haben Unternehmen die Möglichkeit, auf eine umfassende Bibliothek externer Daten zuzugreifen und über entsprechend fundierte externe Datenquellen neue Impulse zu setzen. Denn mit diesem Service lassen sich externe Datenquellen in der Cloud vergleichen, validieren und in Kontext setzen.

Interne Daten werden damit erweitert, zudem können Querverweise gesetzt und Daten in einen Zusammenhang gebracht werden, um tiefere Einblicke zu erhalten.

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Externe Infos

Wolfgang Kobek ist als Geschäftsführer für Qlik in Deutschland, Österreich und der Schweiz verantwortlich.Quelle: Qlik

Welche Regionen besitzen neues Marktpotenzial? Welchen Einfluss haben Witterungsbedingungen auf Verkaufszahlen? Bei der Entscheidung für neue Märkte vertrauen Unternehmen oft auf Erfahrungen und zu einem guten Maß auch auf ihr Bauchgefühl. Business Intelligence-Lösungen bieten im Moment der Entscheidung eine Hilfestellung. Dies gilt insbesondere dann, wenn externe Informationen (etwa Wetterdaten) mit der bestehenden Datenbasis nicht abgebildet werden können.

Dabei könnten viele dieser Entscheidungen mit „Data-as-a-Service“-Angeboten, sprich mit zusätzlichen Informationen aus fundierten externen Datenquellen, neue Impulse erfahren. Kombiniert beispielsweise ein Vertriebsleiter Bevölkerungsdaten mit den eigenen Vertriebsinformationen, lässt sich die Marktdurchdringung besser verstehen. Ein Abgleich mit dem Wirtschaftswachstum und demografischen Daten bestimmter Länder, Regionen oder sogar Städte vervollständigt die Entscheidungsfindung für Marktexpansionen.

Seit Juni 2015 bietet der Visual-Analytics-Experte Qlik Anwendern mit dem Cloud-basierten Service „Qlik DataMarket“ die Option, auf eine umfassende Bibliothek externer Daten zuzugreifen. Wolfgang Kobek, RVP Southern Europe & Managing Director D/A/CH, verdeutlicht den Nutzen des neuen Angebots: „Beim Autofahren haben wir auch nicht nur die Anzeigen auf dem Armaturenbrett im Blick, sondern beziehen Eindrücke in unser Fahrverhalten ein, die wir bei einem Blick aus der Frontscheibe gewinnen. Ähnlich ist es mit unseren neuen Data-as-a-Service-Angeboten. Mit DataMarket gewinnen Anwender von Qlik Sense und QlikView genau diese Eindrücke über die Grenzen ihres eigenen Unternehmens hinaus.“

Kontext entscheidet

Quelle: Qlik

Der Kontext von Daten wird umso bedeutsamer, je mehr sich Unternehmen auf eine datengetriebene Kultur zubewegen. Nutzer können mit normalisierten Datenquellen schnell neue Erkenntnisse gewinnen, welche die Grundlage für fundierte Entscheidungen bilden und zudem einen Wettbewerbsvorteil darstellen können. Denn mit dem DataMarket-Angebot von Qlik können externe Datenquellen in der Cloud verglichen, validiert und in Kontext gesetzt werden.

Interne Daten werden erweitert, auch können Querverweise gesetzt und Daten in einen Zusammenhang gebracht werden, um tiefere Einblicke zu erhalten. Die Datenbibliotheken von Qlik umfassen sowohl kostenfreie als auch bezahlpflichtige Datenquellen. Benutzer können gleichermaßen kundenspezifische, syndizierte oder öffentliche Daten verwenden und die normalisierten Daten aus verschiedenen Quellen anschließend auswerten und visualisieren.

Mit mehr als 200 verschiedenen Datenquellen, über 100.000 Datensätzen und mehr als 5 Milliarden Fact Values ermöglicht Qlik DataMarket den Anwendern, entscheidende Unternehmensfragen schnell zu beantworten. Dieser Service ist vorkonfiguriert über ein Abo-Modell zu beziehen. Zu den Quellen zählen unter anderem Daten aus den Kategorien Unternehmensdemografie, Währungs- und Bevölkerungsdaten, Wirtschaftsindikatoren sowie Indikatoren für Entwicklung oder Wetterdaten.

Sämtliche Daten werden in verschiedenen granularen Abstufungen angeboten – bis zu einem Detaillierungsgrad wie Postleitzahlen. Mit dem ebenfalls seit Juni neu verfügbaren Angebot von Qlik Sense Cloud können die dazugehörigen Applikationen und interaktiven Diagramme sogar mit bis zu fünf Personen geteilt werden – auch öffentlich außerhalb des Unternehmens.

BI für Entwickler

Quelle: Qlik

Ein schon seit einigen Jahren wichtiger Trend ist das Thema „Self-Service-BI“. Hier geht es um besonders intuitiv anwendbare Software, mit der jeder Mitarbeiter eigenständig und flexibel Daten analysieren und grafisch darstellen kann. Ziel von Self-Service-BI ist, dass jede einzelne Fachabteilung – egal ob Vertrieb, Marketing, Einkauf oder Produktion – eigenständig und je nach Bedarf, Trends und Potenziale schnell identifizieren und entsprechende Maßnahmen ergreifen kann.

Auf der anderen Seite gibt es eine wachsende Gruppe an Entwicklern, die Analytics-Applikationen selbst entwickelt. Um dieser Zielgruppe noch besser gerecht zu werden, bietet Qlik ebenfalls seit Juni 2015 die Qlik Analytics Plattform. Diese ermöglicht es Entwicklern, datenbasierte Applikationen zu schaffen. Damit erweitert sich die Reichweite der Business Intelligence-Strategien über das Extranet und Internetseiten auf Partner und Kunden und fördert somit Interaktion und Kollaboration durch Daten.

Grundlage der Qlik Analytics Plattform ist die patentierte QIX Associative Indexing Engine. Die Vorteile der QIX Engine und ihrem In-Memory-Speicher sind höchste Leistung bei der Datenkompression und Indizierung. Durch die Freiform-Datensuche kann zudem auf die frühe Festlegung möglicher Fragetypen verzichtet werden, so dass der Anwender durch schnellere App-Entwicklung profitiert, aber auch schneller Antworten auf seine Fragen und somit schnellere Erkenntnisse erhält.

Egal ob Self-Service-BI oder Eigenentwicklung, interne Datenquellen oder die Ergänzung durch ergänzende externe Datenquellen – die zielgerichtete Nutzung von Business Intelligence-Lösungen erweitert den Blickwinkel. Oder um beim Vergleich mit dem Auto zu bleiben: Scheuen Sie nicht den Blick aus der Frontscheibe!

Wolfgang Kobek

ist als Geschäftsführer für Qlik in Deutschland, Österreich und der Schweiz verantwortlich.

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