Gewichtige Gründe sprechen für die DatenvirtualisierungDatenmanagement im Data Lake

7. November 2018

Unternehmen können es sich nicht mehr leisten, zahlreiche Kopien und Reproduktionen der Daten zu speichern, die sie für ihr Geschäft benötigen. Deshalb werden bis 2020 mehr als ein Drittel (50 Prozent) der Unternehmen laut Gartner eine Form der Datenvirtualisierung als effiziente und kostensparende Option für die Datenintegration implementieren.

Vor dem Hintergrund explodierender Datenvolumina und zunehmender Datenvielfalt, können es sich Unternehmen nicht mehr leisten, zahlreiche Kopien und Reproduktionen der Daten zu speichern, die sie für ihr Geschäft benötigen. Deshalb werden bis 2020 mehr als ein Drittel (50 Prozent) der Unternehmen laut Gartner eine Form der Datenvirtualisierung als effiziente und kostensparende Option für die Datenintegration implementieren.

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Im Zeitalter von Big Data, Data Lakes und Cloud Computing können Unternehmen von der Datenvirtualisierung massiv profitieren. Dazu sollte man allerdings die wichtigsten Gründe kennen, die für den Einsatz dieser Technologie sprechen.

Gesamtüberblick über alle Datenquellen hinweg: Wir leben in einer Welt, die zunehmend von Daten dominiert wird. Die aktuelle Data-Age-2025-Studie, die von IDC durchgeführt und von Seagate gesponsert wurde, prognostiziert, dass das Datenwachstum bis zum Jahr 2025 insgesamt 163 Zettabyte betragen wird. Das bedeutet, dass sich das Gesamtdatenvolumen in den nächsten sieben Jahren weltweit verzehnfachen wird. Die Datenvirtualisierung gibt einem Unternehmen eine einzige, ganzheitliche Sicht auf alle seine Daten, indem sie Informationen, die in mehreren Quellen gespeichert sind, miteinander verbindet und integriert. Somit haben Benutzer oder Applikationen alle Daten in einer einzigen Ansicht zur Verfügung.

Sparpotential gegenüber traditionellen Datenintegrations-Tools: Herkömmliche Datenintegrations-Tools erfordern in der Regel die physische Replikation, Verschiebung und wiederholte Speicherung von Daten, was sowohl zeitaufwändig als auch teuer ist. Datenvirtualisierung sammelt alle Daten eines Unternehmens aus verschiedenen Quellen – das können Management-Applikationen, Cloud-Umgebungen, Big Data, Drittanbieter, soziale Netzwerke und andere Quellen sein – und bündelt sie in einem einzigen Format.

Echtzeitfähigkeit als Killerargument

Unternehmen erhalten Echtzeitzugriff auf alle ihre Daten: Die Datenvirtualisierung ist nicht nur wesentlich billiger, sondern auch ein viel schnellerer Weg zur Verwaltung von Unternehmensdaten. Die Methode liefert schnelle und genaue Resultate in Echtzeit, niemand muss mehr tagelang auf Ergebnisse warten. Früher war schlechte Leistung oft auf Netzwerklatenzen zurückzuführen, die aus Verzögerungen durch die Übertragung großer Datenmengen resultierten. Datenvirtualisierungslösungen umgehen dieses Problem und verbinden sich direkt mit den Datenquellen, so dass sie sofort wertvolle Geschäftsinformationen liefern können.

Ergänzung zu traditionellen Data-Warehousing-Methoden: Datenvirtualisierung ergänzt traditionelle Data-Warehousing-Methoden, mit dem Hauptvorteil, dass sie eine Kostenreduzierung bietet und es einem Unternehmen ermöglicht, eine vollständig integrierte Einzelansicht aller Daten zu erstellen. Das ist eine weitaus agilere Art des Zugriffs und der Nutzung der Daten, ohne dass ständige Replikation erforderlich ist.

Dynamische, nutzerfreundliche und unentbehrliche Hilfe für die Entscheidungsträger: Datenvirtualisierung ermöglicht es allen Usern, selbst auf hochwertige Echtzeitdaten zuzugreifen und diese zu nutzen, anstatt sich auf die IT oder andere technische Teams verlassen zu müssen. Die gesamten Abteilungen sind besser mit aktuellen Informationen versorgt, unabhängig vom Standort. Es geht darum, geschäftsorientierte Ansichten zu erstellen, die leicht verständlich sind.

EU-DSGVO Compliance: Schließlich geht es bei der Implementierung von Datenvirtualisierung neben den oben beschriebenen Kosten- und Zeiteinsparungen auch darum, die Daten und den Datenschutz der Kunden, was in der Zeit nach der EU-DSGVO besonders aktuell ist, kosten- und nutzungsorientiert zu schützen und zu sichern. Wenn Daten nicht mehr dupliziert und an mehreren Standorten gespeichert werden, begrenzt dass das potenzielle Risiko für Datenlecks, Hacks und fehlerhafte Software.

Mit Datenvirtualisierung erhalten Unternehmen eine Lösung, mit der sie gegenüber herkömmlichen Integrations-Tools zwischen 50 und 80 Prozent Zeitersparnis realisieren können. Aus diesem Grund amortisieren sich die Investitionen für typische Datenvirtualisierungsprojekte in weniger als sechs Monaten. Somit können Unternehmen durch mehr Agilität und Flexibilität neue geschäftliche Herausforderungen besser meistern.

Günther Derstroff ist Senior Sales Director bei Denodo.

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