DSAG und Suse stellen Mangel an SAP-Beratern fest

4. April 2019

Bis 2025 wird der Umstieg auf S/4HANA notwendig, da der Support für die Vorgängergeneration dann endet. Rund 25 Prozent der österreichischen Unternehmen haben bereits in S/4HANA investiert, so DSAG Österreich-Vorstand Walter Schinnerer. Im Vorjahr waren es nur circa 15 Prozent. Es gab also bereits einen deutlichen Anstieg, jedoch ist dies immer noch deutlich unter dem Schnitt des deutschsprachigen Raums.

Für den Großteil der Unternehmen in Österreich steht demnach der Wechsel auf S/4HANA bis 2025 noch an. Doch wie gilt es, diesen zu meistern, wenn doch die richtigen Experten dafür fehlen und Unternehmen bisher nicht ausreichend vorbereitet sind? „Viele Unternehmen in Österreich haben natürlich erst einmal abgewartet. Entweder, weil sie sehen wollten, wie sich die neue Lösung in Bezug auf Produktzyklus und Stabilität entwickelt, oder weil sie bisher das Risiko gescheut haben, die Migration auf S/4HANA auf sich zu nehmen. Immerhin ist diese meist auch mit hohen Investitionen verbunden“, gibt Dieter Ferner zu Protokoll. Der Country Manager für SUSE Österreich hat dazu auch eine logische Begründung parat:

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„Das kommt vor allem daher, dass SAP bei den österreichischen Unternehmen weniger generisch im Einsatz ist. Sie setzen zum großen Teil auf Individualentwicklungen, was bedeutet, dass es keinen einfachen Weg gibt, die Migration auf S/4HANA durchzuführen. Es ist immer ein individueller Eingriff notwendig, um die bereits vorhandenen Lösungen auf den neuen Pfad zu heben. Es besteht der große Bedarf an automatisierten Tools für die Migration, sodass der Prozess in den kommenden Monaten und Jahren einfacher wird. Damit wäre den SAP-Kunden in Österreich sehr geholfen.“

Da die Unternehmen nun alle bis spätestens 2025 aktiv werden müssen, besteht jetzt natürlich eine entsprechend große Nachfrage nach SAP-Experten und somit sei die Aussage der DSAG korrekt: „Es gibt einen Mangel an SAP-Beratern. Diese sind zwar rar am Markt, wir sehen aber, dass es sie durchaus gibt“, so Ferner weiter. „Um sich die eigene Suche und hohe Kosten zu sparen, bietet es sich für Unternehmen an, sich rechtzeitig einen spezialisierten Partner an Bord zu holen, der die entsprechenden Erfahrungswerte bereits mitbringt.“ (rhh)

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