Smarte Technologie als Katalysator für die Stadt der ZukunftERP-Lösung führt zu mehr urbaner Klimafreundlichkeit

22. Juli 2021

Digital unterstütztes Arbeiten bedeutet weniger Stau und Parkplatzsorgen. Smarte ERP-Systeme unterstützen so eine klimafreundlichere Stadt der Zukunft.

In der Corona-Pandemie zeigte sich der urbane Raum so, wie sich viele die Stadt der Zukunft wünschen. Die Arbeit im Homeoffice machte Schluss mit dem Feierabendverkehr, der Luftverschmutzung und dem überfüllten Nahverkehr. Nachdem die COVID-Inzidenzen auf einem niedrigen Niveau liegen, will kaum einer zurück zum früheren Zustand, denn weniger ist mehr: Weniger Pendeln und Ressourcenverbrauch, dafür mehr Freiheit, Lebensqualität und Selbstbestimmung im Job.

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Ein Trend, der bleiben wird – denn Hygiene, Schnelligkeit und Komfort werden auch in Post-Corona-Zeiten geschätzt werden. Frühere Hemmschwellen eingefleischter Bargeldzahler wurden überwunden, um nicht wieder aufgebaut zu werden. Dieses neue Bezahlverhalten gilt es nun auf Seiten von Paymentbranche und auch Handel aufzugreifen und zu pflegen, ist es doch der erste große Schritt für die Akzeptanz und Etablierung neuer, digitaler Lösungen am Point-of-Sales.

Smarte Technologie ist nötig

Viele Organisationen haben begriffen, dass Kollaboration, Freiraum für kreative Mitarbeiter und nahtlos verdrahtete internationale Zusammenarbeit die Zutaten sind, mit denen sich die Aufbruchsstimmung des „New Work“ auch dauerhaft nutzen ließe. Breit einsetzbare Technologie schafft dafür die Voraussetzung: Enterprise Resource Planning oder kurz ERP. Konkret geht es um ein System, dass die Menschen und nicht Büros oder Konferenzräume in den Mittelpunkt stellt.

Denn liegt der Fokus auf dem individuellen Mitarbeiter, bekommen die Unternehmen die Option, Prozesse neu zu gestalten. Das erfüllt auch die Wünsche der Mitarbeiter, die laut Umfragen vielfach auch nach der Pandemie gerne zwei Tage die Woche zu Hause arbeiten wollen. Folgerichtig gehen viele Experten davon aus, dass die Unternehmen auch künftig auf eine Mischung von Büro-Präsenz und Homeoffice setzen.
Das Schlüsselwort dazu heißt „smart“. Teams auch im Homeoffice sinnvoll zu steuern, bedeutet mit smarter Technologie die Segnungen der Digitalisierung zu nutzen. ERP-Systeme machen es möglich – und werden so nicht nur zum Teilchenbeschleuniger der digitalen Produktivität, sondern unterstützen auch die klimafreundliche Stadt der Zukunft.

Entspannter arbeiten – in nur zehn Sekunden!

ERP bedeutet, einen prüfenden Blick auf sämtliche Workflows eines Unternehmens zu werfen, um dann das schlummernde „Automatisierungs-Potential“ zu wecken. Die Königsdisziplin dabei sind so genannte „Zehn-Sekunden-Erfahrungen“ mit Robotic Process Automation (RPA): Statt Anwendern aufzuerlegen, in 20 verschiedenen Feldern der formularbasierten Dateneingabe zu navigieren, um eine gewünschte Information zu erhalten, erlaubt es RPA dem Nutzer, einfache, natürliche Fragen zu stellen, die das System dann in Echtzeit für sie verarbeitet und beantwortet.

Konkret geht es um „Wanda“, eine Digitale Assistentin, die über natürlich gesprochene Sprache gesteuert wird und mithilfe von künstlicher Intelligenz lernt. So eine Assistentin ermöglicht es, mit dem ERP-System völlig neu zu kommunizieren: Der Nutzer greift mobil auf die benötigten Anwendungen zu, um Jobs zu planen, Aufgaben zu genehmigen oder Fragen zu stellen – jederzeit und überall.

Die Kombination aus ERP und RPA hat so das Potenzial, zu verändern, wie Unternehmensanwendungen benutzt werden: Die vertrauten Systeme wie Slack, Teams, Word oder Excel laufen im Hintergrund – der Nutzer kann arbeiten und sie ganz einfach mit seiner Stimme steuern, ohne die Anwendungen explizit aufzurufen.

Wanda nutzen statt tippen

Die Idee hinter dem digitalen Assistenten Wanda ist es, einem Anwender ein virtuelles Erlebnis mit einem menschlichen Gesicht zu geben. Ihm also ein System an die Hand zu geben, dem er vertraut, denn der persönliche digitale Assistent lernt stetig dazu – versteht also im Zeitverlauf die täglichen Abläufe und Routinen seines Nutzers immer besser.

Die Interaktion mit Wanda verläuft zunehmend „stumm“, weil der Assistent die Routine automatisch ausführt und seinen Nutzer nur fragt, wenn eine Entscheidung notwendig wird oder eine Spracheingabe erfolgen soll.

Wanda von Unit4 mit dem Language Understanding Intelligent Service (LUIS) von Microsoft basiert auf mehreren Bots (Robot-Dienste) und kann leicht in bestehende Systeme integriert werden. Zum Beispiel in Skype for Business, wo Wanda als Kontakt aufgeführt wird. Zurzeit kann die Zeiterfassung oder der Einkauf mit Sprache gesteuert werden, künftig kommen weitere Aufgaben hinzu: Das Erfassen von Reisekosten, Buchen von Trainingskursen und vieles mehr.

Innovationen wie Wanda sind keineswegs trivial und werden im Markt durchaus positiv bewertet. So hat das Analystenhaus BARC (Business Application Research Center) Unit4 im April dieses Jahres im Bereich Score Integrated Planning & Analytics für die deutschsprachigen Länder (DACH) zum fünften Mal in Folge als Marktführer ausgezeichnet.

Unit4 zeigte sich außerdem erneut als Herausforderer (Challenger) im BARC Score Financial Performance Management DACH. Für den BARC Score Integrated Planning & Analytics DACH wurden die Produkte und Lösungen von insgesamt 13 Anbietern untersucht. Der BARC Score Financial Performance Management DACH bewertet 14 Anbieter

ERP ist tot – lang lebe ERPx

Was ERP wirklich smart macht, ist, ein vorhandenes ERP-System durch Funktionalitäten aus der Cloud zu erweitern. Bei Unit4 heißt diese „selbststeuernde“ ERP-Lösung ERPx. Die Philosophie dahinter lautet: „Right for Your Business“ – dieser Ansatz bietet Kunden die Möglichkeit, den Spagat aus lokal und mobil zu meistern. Standardisierung und Automation bei gleichzeitiger flexibler Anpassung ermöglicht den Kunden eine individuelle Nutzung der ERP-Software.

Alexander Gewiese ist Director Sales bei Unit4.

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